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BBQ Smoker Grill – Der Ratgeber

BBQ Smoker Grill von Joe'sDas Grillen ist heutzutage kein reines Wochenendvergnügen mehr, sondern es wird zu jeder Jahreszeit und an jedem erdenklichen Ort praktiziert. Laut einer Studie von Statista grillt fast jeder Dritte Bundesbürger mindestens 1 Mal im Monat. Daher verwundert es nicht, dass immer mehr Grillfans nach alternativen Methoden und Grillequipment Ausschau halten. Dadurch wurde der Barbecue Smoker Grill auch in Deutschland bekannt und erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit.

Wenn hierzulande von einem „Smoker“, „Barbecue Smoker“ oder „Smoker Grill“ gesprochen wird, ist in den meisten Fällen der klassische Barrel Smoker gemeint. Er ist der mit Abstand bekannteste Smoker -Typ.

In diesem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte zum klassischen Smoker. Wir schauen uns den Aufbau und Funktionsweise an, begleiten die Inbetriebnahme, finden den richtigen Aufstellort und geben Tipps zum Grillgut, Zubehör und Brennmaterial.

Auch die Kaufberatung darf an dieser Stelle nicht fehlen: In unserem Smoker Test werden die besten in Deutschland erhältlichen Smoker vorgestellt, miteinander verglichen und bewertet.

Ausserdem stellen wir die aktuellen Smoker-Bestseller vor. Diese Smoker verkaufen sich zur Zeit in Deutschland am meisten, ein Blick in diese Tabelle lohnt sich besonders für BBQ-Fans mit einem etwas kleineren Budget.

Zu guter Letzt stellen wir Ihnen weitere Smoker-Typen, die wichtigsten Smoker-Hersteller und ihre Produktpalette vor.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und allzeit reichlich Rauch im Rohr!

Das Wichtigste in Kürze

Der klassische Barrel-Smoker ist der am meisten verbreitete Smoker-Typ. Da seine Bedienung relativ schnell erlernt werden kann, ist er sowohl für Einsteiger als auch für Grill-Profis geeignet.
Bei der Wahl des richtigen BBQ Smokers sollten 3 Merkmale besonders beachtet werden: Die Wandstärke (am besten ab 3mm aufwärts), verfügbare Grillfläche und Rauchrohr-Durchmesser.
Viele günstige Geräte bieten nur eine sehr geringe Wandstärke, was sich negativ auf die Innentemperatur und somit auf das Grillergebnis auswirken kann. Es ist besser, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen.

BBQ Smoker Grills im Vergleich

In der folgenden Tabelle finden Sie 5 aktuelle BBQ Smoker im Vergleich, die anhand ihrer wichtigsten Merkmale und Features bewertet und mit einer Gesamtnote versehen werden.

Die Gesamtnote setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:  Kundenbewertungen, Expertenmeinungen in Fachpublikationen, Markenqualität und -beliebtheit, Produktbeliebtheit (Bestseller-Rank), Preis, technische Daten und schließlich die persönliche Wertung des Redakteurs.

Viel Spaß beim Vergleichen!

12345
Smoker Joe's 16' Classic BBQ Smoker El Fuego Kiona Smoker Kiug 90kg Smoker Kiug Laguna Seca Smoker El Fuego Dakota
Modell Smoker Joe’s 16′ Classic BBQSmoker El Fuego KionaSmoker Kiug 90kgSmoker Kiug Laguna SecaSmoker El Fuego Dakota
Vergleichsergebnis

93.25%

SEHR GUT

91%

SEHR GUT

87.5%

GUT

84%

GUT

83.5%

GUT

Anzahl Kammern23222
Gesamte Grillfläche in cm²42405989466934542706
Rauchrohr Ø8cm42,5cm7cm7cm8cm
Integriertes Thermometer
Wandstärke6mm3,5mm3,5mm1,5mm1mm
Gewicht130kg104kg90kg32kg32kg
Wissenswertes

Profi-Gerät, ziemlich schwer, tolle Verarbeitung

Riesige Gesamtgrillfläche, 2 Thermometer

Preis-/Leistung: gut, vereinzelt Fertigungsmängel

Kleine Gesamtgrillfläche, Material relativ dünn

Wandstärke sehr gering, Anfänger-freundlich

Preis

ab 995,00 € 1.025,60 €

Aktualisiert am:
19.10.2017 14:11

589,23 € 698,00 €

Aktualisiert am:
19.10.2017 14:11

264,90 € 349,90 €

Aktualisiert am:
19.10.2017 14:11

108,90 € 119,90 €

Aktualisiert am:
19.10.2017 14:11

ab 109,99 € 149,00 €

Aktualisiert am:
19.10.2017 14:11
DetailsZum AngebotDetailsZum AngebotDetailsZum AngebotDetailsZum AngebotDetailsZum Angebot

Erklärungen zu den Begriffen in der Smoker Vergleichstabelle

Modell Die Hersteller-Bezeichnung des Smokers.
Vergleichsergebnis Unsere Vergleichsergebnis-Note. Berücksichtigt werden alle in der Tabelle aufgeführten Merkmale der Smoker, inklusive Preis und Preis-Leistung-Verhältnis. Anschließend werden die einzelnen Merkmale unterschiedlich gewichtet und eine Gesamtnote zwischen 0% – 100% (Bestnote) vergeben.
Anzahl Kammern Die Anzahl der Kammern ist entscheidend, wenn man viele Menschen bewirten möchte. Ein Standard-Smoker verfügt über 2 Kammern, manche haben eine zusätzliche Kammer im Rauchrohr.
Gesamte Grillfläche Die einzelnen Kammern fallen unterschiedlich groß aus. Hier wird die gesamte Fläche aller Kammern angegeben. Je mehr Grillfläche, desto mehr Grillgut kann gleichzeitig geräuchert werden.
Rauchrohr Ø Falls der Smoker über einen Rauchrohr verfügt, wird hier sein Durchmesser angegeben.
Integrierter Thermometer Gibt an, ob ein Thermometer im Gehäuse integriert ist.
Wandstärke Einer der wichtigsten Merkmale eines Smokers. Je dicker die Wandstärke, deso unempfindlicher ist der Smoker auf Temperaturschwankungen draussen, desto stabiler die Innentemperatur und somit das Grillergebnis.
Gewicht Je dicker die Wände, je mehr Kammern, desto schwerer ein Smoker. Wer den Smoker oft von A nach B bewegen muss, sollte hier nach einem leichten Modell schauen.
Preis Der aktuell günstigste Preis für den jeweiligen Smoker. Ein Klick auf „Zum Angebot“ führt direkt zum Shop.

Smoker kaufen – Das müssen Sie beachten

Bei Kauf eines Smokers sollten Sie auf diese 3 Merkmale besonders achten:

  • Die Wandstärke: Sie entscheidet darüber, wie empfindlich der Smoker auf äußere Temperaturschwankungen ist. Gleichzeitig sind die Smoker mit einer „vernünftigen“ Wandstärke ab 3,5mm auswärts entsprechend teurer – das liegt am größeren Materialbedarf. Hier müssen Sie eine kluge Entscheidung treffen, die das verfügbare Budget berücksichtigt.
  • Die Grillfläche: Möchten Sie nur manchmal für die engste Familie smoken oder rechnen Sie mit regelmässigen Grillparties von 10 und mehr Personen? Im letzteren Fall sollten Sie einen Smoker wählen, der genügend Gesamtgrillfläche bietet. Alles ab 4000cm² eignet sich für Sessions mit 10 und mehr Personen.
  • Das Rauchrohr: Ein gutes Argument für einen Smoker ist ein „dickes“ Rauchrohr mit Ablageflächen im Innern. Damit können Sie das Grillgut „nachräuchern“ und warmhalten.

 

Eine kurze Geschichte des Smokens

Der Smoker nahm seinen Ursprung in den Südstaaten der USA, wo im 18. Jahrhundert Sklaven ihre Mahlzeiten in einer mit Glut beheizten Grube zubereiteten. Mit den Jahren hat man die Grube verlassen und ging dazu über, die Smoker aus einfachen Metallteilen (z.B. alte Badewannen) zu bauen.

A Southern Barbecue

By Horace Bradley [Public domain], via Wikimedia Commons

Nach und nach wurde die Technik verfeinert und man probierte verschiedene Materialien aus, um den Rauchfluss möglichst gezielt steuern zu können. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts begann man, den Barrel Smoker industriell herzustellen.

Wer noch mehr zum Ursprung des Smokers erfahren möchte, findet hier weitere Informationen.

Der Barrel Smoker wird im englischen Sprachraum auch Offset Smoker genannt. „Offset“ bedeutet soviel wie „versetzt“ und bezieht sich auf die Lage der Brennkammer und Garkammer zueinander. Damit kommen wir zum Aufbau des Smokers.

Der Aufbau eines Smokers

Der klassische Barbecue Smoker Grill besteht aus folgenden Elementen:

  1. Brennkammer (Feuerbox) – Hier wird mit Holz oder Kohle das Feuer entfacht. Durch die vordere Klappe wird Brennmaterial nachgelegt. Rechts an der Seite befindet sich eine weitere Klappe, mit der die Luftzufuhr reguliert wird. Alternativ kann man auch die Luft durch die vordere Klappe zuführen, in dem man zum Beispiel ein Holzscheit halb reinlegt. Je nach Smoker befindet sich an der Seite noch eine dritte Klappe, damit man einfach an die Aschereste drankommt.
  2. Garkammer – Hier platziert man das Grillgut. Der Rauch aus der Brennkammer umströmt hier das Fleisch, bevor er durch den Kamin nach Draußen gelangt. Bei vielen Smokern ist der Grillrost herausnehmbar und spülmaschinenfest. Eine große Ablage vor der Garkammer ist ebenfalls dabei.
  3. Thermometer – So gut wie alle modernen Smoker sind mit einem Thermometer ausgestattet. Hier kontrolliert man die Temperatur in der Garkammer. Es gibt aber auch externe Thermometer, die man auf dem Deckel befestigt.
  4. Rauchrohr (Kamin) – Hier findet der Rauch seinen Weg ins Freie. Am Ende des Kamins befindet sich eine weitere Klappe, mit der man den Rauchabzug regulieren kann. Ehrlichgesagt steht sie aber meistens sowieso ganz offen, da man die genaue Regulation an der Feuerbox vornimmt. Bei manchen Smokern kann man im Rauchrohr ebenfalls räuchern, hier befindet sich ein zusätzlicher Grillrost.
  5. Holzablage – Wie der Name schon sagt wird hier meistens das Holz oder weiteres Smoker-Zubehör abgelegt.
  6. Räder – Ein Smoker kann schon mal über 100 kg wiegen. Damit er immer noch einigermaßen beweglich bleibt, gibt es hier 2 Metallräder, die das Ziehen/Schieben etwas erleichtern. Dennoch sollten Sie den Smoker nicht zu oft von A nach B transportieren, siehe weiter unten „Smoker aufstellen“. Auf der anderen Seite: ein schwerer Smoker hat auch seine Vorteile… 😉
BBQ Smoker Grill - Der Aufbau

Die Wandstärke beachten

Die Wandstärke entscheidet darüber, wie empfindlich der Smoker auf äussere Temperaturschwankungen ist.

Mit anderen Worten: je dicker die Wand, desto unempfindlicher der Smoker, desto konstanter die Temperatur im Inneren.

Eine konstante Innentemperatur beschert uns ein besseres Ergebnis: das Bratgut ist einfach gleichmässiger und besser durch. Empfehlenswert ist eine Wandstärke ab 3 mm aufwärts.

BBQ Smoker Grill - Die richtige Wandstärke

Zwei oder drei Kammern?

Traditionelle Smoker bestehen aus 2 Kammern: der Feuerbox und der Garkammer. Dazu kommt ein dünner Schornstein (auch Rauchrohr genannt).

Mit der Zeit kamen immer mehr Smoker auf den Markt, bei denen der normalerweise sehr schmale Schornstein verbreitet und so zu einer zusätzlichen, ziemlich breiten Kammer umfunktioniert wurde.

Solche Dreikammersysteme haben den Vorteil, dass der Schornstein als Warmhaltekammer genutzt werden kann, da er mit mehreren Grillrosten ausgestattet ist.

Wie funktioniert ein Barbecue Smoker Grill?

Der Smoker ist im Grunde ein Ofen oder Grill, der mit Holz oder Kohle befeuert wird. Der Unterschied zum handelsüblichen Grill ist die Garmethode: Im Smoker wird das Fleisch mittels Rauch langsam gegart und geräuchert, auf einem Grill befindet sich das Grillgut direkt über der Wärmequelle. Daher stammen auch die Begriffe direktes und indirektes Grillen.

BBQ Smoker Grill - Die Funktionsweise

In einem Smoker wird das Grillgut durch heissen Rauch, der in der separaten Brennkammer erzeugt wird, langsam und schonend gegart. Das Grundprinzip ist somit anders, als bei dem klassischen Grill. Die Gartemperatur liegt beim Smoken bei 120 – 160 Grad, beim Grillen ist sie mit 250 Grad doppelt so hoch.

Die Brennkammer liegt beim klassischen Barbecue Smoker Grill meistens etwas tiefer, als die Garkammer, die unser Grillgut beinhaltet. Dadurch steigt der Rauch nach oben, passiert das Grillgut und verlässt den Smoker schließlich durch den Schornstein. So entsteht das typische Smoker-Aroma.

Smoker richtig aufstellen

Ein Smoker hat normalerweise 2 Metallräder, deshalb nehmen viele an, dass man ihn quasi überall aufstellen und dann bei Bedarf einfach „umparken“ kann. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das eine schlechte Idee ist.

So ein Smoker alleine kann leer gut und gerne über 100kg wiegen. Wenn man ihn zusätzlich mit Schamottsteinen auskleidet (empfehlenswert), kommen weitere 20-30kg dazu. Jetzt sind wir bei ca. 150kg, die wir dann an einem kleinen Seitengriff durch den Garten ziehen wollen. Autsch!

Deshalb empfehlen wir, sich im voraus Gedanken zu machen und den Smoker dort aufzubauen und aufzustellen, wo er auch höchstwahrscheinlich stehen bleibt.

Am besten geeignet ist eine gut befestigte, ebene Fläche im Garten. Auch eine Holzterasse ist in Ordnung, hier ist es empfehlenswert, ein paar Metallplatten auf den Boden unter der Feuerbox zu legen, sonst gibt es unschöne Brandlöcher durch herabfallendes Holz oder glühende Pellets.

BBQ Smoker Grill richtig aufstellen

Den Smoker sollte man so aufstellen, dass er mindestens 3-4 Meter von leicht entzündlichen Materialien wie z.B. Markisen oder Möbeln entfernt steht. Auch sollte er nicht in der Nähe von Eingängen oder viel begangenen Zonen stehen.

Optimalerweise ist die Stelle überdacht, so schützt man den Smoker vor Regen und somit Rost. Wenn die Wanddicke 3mm und mehr beträgt dauert es allerdings sehr lange, bis ein Smoker durchrostet. Somit spricht theoretisch nichts dagegen, den Smoker auch ohne einen Dach drüber aufzustellen.

Wer den Smoker auch im Winter betreiben will, sollte darauf achten, dass er an einer windgeschützten Stelle steht. Der eisige Wind im Winter kann nämlich auch die dickste Smoker-Wand durchdringen und für einen Temperaturabfall im Innern sorgen.

Die Inbetriebnahme eines Smokers

Bevor unser Smoker das erste Mal verwendet wird, muss er eingebrannt werden. Bei dieser „Jungfernfahrt“ wird noch kein Grillgut verwendet, sondern ausschließlich Brennmaterial.

Das Einbrennen hat 2 Vorteile:

Versiegeln von Innen: Der BBQ Smoker besteht aus groben Stahl. Beim Einbrennen wird dieser mit Rauch und Russ beschichtet und quasi versiegelt. Dies sorgt für einen gewissen Schutz vor Umwelteinflüssen. Gerade für BBQ Smoker mit einer Wanddicke von unter 3mm sollte man dies nicht ausser Acht lassen.

Versiegeln von Aussen: Ein Smoker Grill ist vom Werk aus mit einer feuerfesten Farbe beschichtet. Diese zieht erst beim Einbrennen richtig in das Stahl ein und versiegelt so zusätzlich von Aussen.

BBQ Smoker Grill richtig einbrennen

Und so geht man beim Einbrennen vor:

  1. Zunächst sollten alle Grillroste aus dem Smoker entfernt werden. Sowohl aus der Brennkammer, aus der Garkammer und falls welche im Rauchrohr sind, ebenfalls.
  2. Anschliessend werden 1-2 Anzündkamine mit Holzkohle befüllt und in die Brennkammer geschüttet. Der Boden der Brennkammer sollte vollständig bedeckt sein.
  3. Nun kann es losgehen: Wir lassen den BBQ Smoker bis zu 2 Stunden zwischen 110 und 140 Grad laufen. Um das Einbrennen vernünftig zu steuern, empfehle ich, die Brennkammer leicht offen zu lassen (festsetzen mit einem kleinen Holzscheint). Als die Temperatur 140 °C übersteigt, sollten alle verfügbaren Öffnungen des Smokers geöffnet werden.
  4. Nachdem der Smoker abgekühlt ist, wird er von innen und außen mit Öl eingerieben. Hierfür ist entweder Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Erdnussöl geeignet.

Dein Smoker ist bereit für seinen ersten, richtigen Einsatz, wenn die Garkammer von Innen pechschwarz und leicht glänzend ist.

Das richtige Brennmaterial

Generell sind 3 Brennmaterialien für den Smoker geeignet: Holzkohle, Briketts und Brennholz. Jede dieser Energiequellen hat ihre Eigenheiten, die man kennen sollte:

Holzkohle – Der Klassiker

Durch die hohe Energiedichte und schnelle Energielieferung eignet sich die Holzkohle sowohl für den Anzündkamin, als auch für die Feuerbox des Smokers. Die Hitze wird über eine relativ lange Zeit abgegeben, nur Briketts sind ergiebiger. Der durch Holzkohle entwickelte Rauch ist geruchsneutral und beeinflusst somit nicht den Geschmack der Grillguts

Qualitativ gute Holzkohle erkennt man schon an der Verpackung: Hier sollte man auf das DIN-Zeichen EN 1860-2 achten. Mit diesem Zeichen versehene Holzkohle zeichnet sich durch eine schonende Herstellung aus, ohne Verwendung von chemischen Verbundstoffen, Klebern oder sonstigen Schadstoffen aus.

Unsere Empfehlung für durchgehende Glut, gute Hitzerverteilung und lange Brenndauer erhält diese Grillkohle.

Holzkohlebriketts – Der Marathon-Läufer

Der wesentliche Unterschied zwischen Briketts und Holzkohle ist die Brenndauer: Briketts können bis zu 4 Stunden glühen, bei Bedarf kann die Brenndauer sogar bis auf 12 und mehr Stunden ausgedehnt werden (z.B. mit der Minion-Ring-Methode, populär bei Watersmokern).

Briketts lassen sich dafür schwerer anzünden als Holzkohle. Deshalb empfehlen wir hier, für die „Zündung“ Holzkohle im Anzündkamin zu verwenden und diese dann zu den Briketts zu legen. Auch möglich: eine Mischung aus Briketts und Holzkohle.

Wie auch Holzkohle sind Briketts geruchsneutral.

Holz – Für das Aroma

Zum Smoken sollte man am besten handgespaltene Hölzer verwenden, mit einer Scheitlänge von ca. 25cm und einem Durchmesser von 5 bis 10cm. Birke, Eiche, Buche oder andere Holzarten mit einer hohen Dichte sind besonders geeignet. Abhängig von der verwendeten Holzart kann das Grillgut unterschiedliches Aroma annehmen.

  • Apfelholz: besonders geeignet für Fisch und Geflügel
  • Kirschholz: für ein mildes, fruchtiges Raucharoma, sehr gut geeignet für die Aromatisierung von Fisch, Fleisch und Geflügel
  • Buchenholz: perfekt für Spareribs und Braten
  • Eichenholzsehr kräftiger, aromatischer Rauchgeschmack

Wann sollte man nun welches Brennmaterial wählen?

Briketts für die langanhaltende Hitzeentwicklung am besten geeignet, somit empfehlen wir, sie für das sogenannte Low&Slow-Smoken zu verwenden, wie Pulled-Pork oder Beef.

Wenn man auf das typisch rauchige, holzige Aroma steht, ist natürlich Holz die erste Wahl. Hier kann man gerne mit unterschiedlichen Holzarten und -mengen experimentieren, es gibt nicht das eine, allgemein gültige Rezept.

Für Spareribs und klassische Braten empfehlen wir eine Mischung aus Holzkohle und Holz.

Welches Grillgut ist geeignet?

Ein Smoker ist für indirektes Grillen gedacht, deshalb ist er am besten als Zweitgerät im Grill-Haushalt aufgehoben. Spare-Ribs, Pulled Pork, Braten oder Geflügel aus dem Smoker schmecken großartig.

Geeignetes Grillgut für den Smoker

Weniger geeignet ist kurzgebratenes Grillgut wie Würstchen, Steaks oder Chicken-Wings. Diese kann man zwar auch in einem Smoker grillen, auf einem klassischen, flachen Gas- oder Holzkohlegrill gegrillt schmecken sie doch etwas besser.

Die Garzeit

Da das Grillgut in einem Smoker weit niedrigeren Temperaturen ausgesetzt ist, als beim klassischen Grillen, dauert es länger, bis das Fleisch durch ist.

Die Garzeit hängt ebenfalls von der Größe und Beschaffenheit des verwendeten Fleisches ab. Das typische Smoker-Grillgut wie Rinderbraten oder Schulter enthalten zudem viel Bindegewebe, was die Garzeit verlängert. Zum Vergleich:

  • Klassisches Grillen – Temperatur 250 Grad – Garzeit 10-15 Minuten
  • Smoken – Temperatur 80-120 Grad – Garzeit 2-6 Stunden

Immer beliebter wird auch das Niedrigtemperaturgaren im Smoker, wo die Temperatur etwa 80 Grad beträgt.

Um möglichst zartes und saftiges Ergebnis zu erhalten, muss man die Temperatur im Innenraum des Smokers konstant halten.

Man muss jedoch nicht die ganze Zeit neben dem Smoker sitzen und die Temperatur überwachen. Mit der Zeit steigt die Erfahrung und man kann anhand des Zusammenspiels aus Feuer, Rauch, Luftzufuhr und Holzmenge die Temperatur ziemlich gut kontrollieren.

Wie schmeckt es?

Lecker! Alles, was im Smoker zubereitet wird, schmeckt zunächst mal wie aus dem Grill. Dazu kommt allerdings eine leichte Rauchnote, die nur in einem Smoker entstehen kann.

Diese Rauchnote ist nicht mit einer geräucherten Makrele vergleichbar, sondern ist viel feiner, ähnlich wie die Kruste von einem Kasseler (abzüglich Salz).

Je nachdem welche Holzart man benutzt, schmeckt das Grillgut mal mehr, mal weniger rauchig. Smoker-Profis können sogar das verwendete Holz am Geschmack des Grillguts erkennen!

Ein wichtiger Unterschied zum klassischen Grillen ist der Fakt, dass beim Smoken kein Fleischsaft oder Marinade in die Glut tropfen kann. Damit entstehen hier keine krebserregenden Stoffe (Benzpyrene), die zurück in das Fleisch strömen.

Schmeckt es jedem? Das kann man so sagen! Die feine Rauchnote überzeugt jung und alt.

Ich persönlich habe in den vielen Jahren Smoker-Erfahrung nur sehr selten erlebt, dass es jemanden nicht geschmeckt hat. Und wenn das mal der Fall war, lag es an der falschen Zubereitung. Das Grillgut war „überraucht“ und ist durch die große Rauchmenge einfach zu bitter geworden.


Smoker-Hersteller

Es gibt inzwischen einige etablierte Smoker-Hersteller, deren Produkte in Deutschland erhältlich sind. Marken-Smoker sind oftmals etwas teurer, als No-Name-Modelle, was niemanden wirklich verwundern dürfte. Dafür bekommt man dann auch geprüfte Qualität, ohne böse Überraschungen.

Nachfolgend stellen wir Ihnen die bekanntesten Smoker-Hersteller inklusive der beliebtesten Geräte vor (für Details klicken Sie auf den jeweiligen Reiter).

Joe's SmokerWeber SmokerEl Fuego SmokerTepro Smoker

Die Smoker von Oklahoma Joe’s gehören sowohl qualitativ als auch preislich in die Oberklasse. Bei der Herstellung dieser Smoker wird das Material zunächst sandgestrahlt und dann mit einer bis ca. 800°C hitzebeständigen Qualitätsfarbe lackiert. Dadurch sind Joe’s Smoker extrem widerstandsfähig. Die Wandstärke beträgt mindestens 5 Millimeter, dadurch sind Temperaturschwankungen im Inneren so gut wie ausgeschlossen.

Durch diese thermisch einwandfreie Bauweise verbrauchen Joe’s Smoker relativ wenig Brennmaterial. Dies ist besonders fürs Niedrigtemperatur-Smoken (Low&Slow) von beispielsweise Pulled-Pork von Vorteil. Beim Aufbau sollte man mindestens eine weitere Person einplanen, aufgrund der stabilen Bauweise wiegen Joe’s Smoker je nach Modell 120kg – 130kg.

Eine Übersicht der in Deutschland erhältlichen Joe’s Smoker ist hier zu finden.

Das US-amerikanische Unternehmen Weber ist einer der Vorreiter des Smoker- und Grill-Trends. Schon 1952 erfand George Stephen den inzwischen weltbekannten Kugelgrill und gründete die Firma Weber-Stephen Products LLC.

Weber stellt keine klassischen Barrel-Smoker her, sondern hat sich auf Holzkohlegrills, Gas- und Elektrogrills spezialisiert. Sehr beliebt sind die Watersmoker von Weber, wie zum Beispiel der Smokey Mountain. Der bekannteste Holzkohlegrill ist der Smokey Joe.

Eine Übersicht der in Deutschland erhältlichen Weber Smoker ist hier zu finden.

Einen Hersteller mit dem Namen „El Fuego“ gibt es zwar nicht, trotzdem sind Smoker mit diesem Namen sehr populär. Wie kommt das? El Fuego Smoker sind eigentlich OEM Produkte, die von einem Importeur „gebrandet“ werden. Was sich zunächst komisch anhört macht spätestens dann Sinn, wenn man die Merkmale und den Preis der El Fuego-Smoker mit der Konkurrenz vergleicht. In dieser Beziehung bieten sie nämlich sehr viel fürs Geld.

Die populären El Fuego Einsteigermodelle wie Dakota oder Ayasha kosten weniger als 150€. Im mittleren Preissegment befinden sich Smoker wie Enola oder Huyana, die 200€ bis 350€ kosten. In der oberen Preisklasse befindet sich der El Fuego Kiona.

Eine Übersicht der in Deutschland erhältlichen El Fuego Smoker ist hier zu finden.

Wer auf hochwertige Qualität „Made In Germany“ steht, sollte sich die Produkte von der tepro Garten GmbH aus Rödemark ansehen. Seit mehr als 25 Jahren stellt Tepro Grillgeräte, Gartenhäuser, Gerätehäuser und Gartenmöbel her.

Die populärsten BBQ Smoker von Tepro sind der Biloxi und der Milwaukee, als Einsteigermodell unter 100€ zudem der Wichita. Der absolute Shooting-Star ist jedoch derzeit der Wagengrill Toronto. Es ist zwar kein klassischer Barrel-Smoker, aber dennoch sehr populär.

Eine Übersicht der in Deutschland erhältlichen Tepro Smoker ist hier zu finden.

Welche Smoker-Typen gibt es?

Es gibt 6 verschiedene Smoker-Typen:

Barrel Smoker Mit Abstand am weitesten verbreitet, sowohl in den USA als auch in Europa, ist der klassische Barrel Smoker, um den es in diesem Ratgeber geht. Barrel Smoker
Watersmoker Ein Watersmoker ist ein in sich geschlossenen System, sieht wie eine Kapsel aus und beinhaltet eine mit Wasser gefüllte Schale. Water Smoker
Ugly Drum Smoker Der Ugly Drum Smoker besteht, wie der Name schon sagt, aus einem „hässlichen“ Fass, der früher oft in Eigenregie gebaut wurde. Ugly Drum Smoker
Gas Smoker Ein Gas Smoker wird mit Gas betrieben. Viele schwören auf sie, weil Gas Smoker ihrer Meinung nach leichter zu handhaben sind, als die klassischen Barrel Smoker. Gas Smoker
Pellet Smoker Der Pellet Smoker (oder Pelletgrill) ist stark auf dem Vormarsch. Statt normalen Holz werden hier Holzpellets für die Befeuerung verwendet, ausserdem ist für den Betrieb Strom notwendig. Pellet Smoker
Reverse Flow Smoker Der Reverse Flow Smoker ist eine Variante des klassischen Barrel Smokers und verspricht durch seine etwas abgewandelte Bau- und Funktionsweise eine gleichmäßigere Temperaturverteilung im Garraum. Reverse Flow Smoker

Smoker Zubehör

Mit der Auswahl des richtigen Brennmaterials haben wir uns weiter oben in diesem Ratgeber beschäftigt. Es gibt jedoch weiteres nützliches Smoker-Zubehör, das einem das Leben leichter machen und das Grillergebnis verbessert.

Grillbesteck

Das Grillgut für den Smoker ist meistens etwas größer, als bei einer normalen Grillsession auf dem heimischen Balkon. Daher eignet sich hier am besten stabiles und langes Grillbesteck.

Thermometer

Die meisten Smoker verfügen heutzutage über einen fest eingebauten Thermometer, der die Innentemperatur misst. Dennoch gibt es noch einige Smoker, die ohne einen Thermometer geliefert werden. Diese sollten unbedingt mit einem solchen nachgerüstet werden.

Bücher

Es gibt jede Menge gute Fachliteratur über Smoker und das Smoken (zum Beispiel auch dieser Ratgeber), unsere Favoriten sind die folgenden 2 Bücher:

Smoker im Test

Zu einer umfassenden Beratung gehören Testberichte von Fachmagazinen und anerkannten Verbraucherorganisationen. Derzeit gibt es leider keinen dedizierten Smoker Test bei Stiftung Warentest.

Im Jahr 2014 hat das ETM Testmagazin einen Holzkohlegrill-Test durchgeführt. Unter den 20 Geräten befinden sich auch klassiche Smoker, den kompletten Test können Sie hier nachlesen. Gewonnen hat übrigens der Grill’n Smoke BBQ Scout Big Boy.

Das Grillmagazin FIRE&FOOD hat in der Ausgabe 07/2016 einen Test von 2 Pellet-Smokern durchgeführt. In diesem Smoker Test wird gezeigt, wie Pellet-Smoker funktionieren und was sie von klassischen Barrel-Smokern unterscheidet. Hier können Sie die Ausgabe nachbestellen.

Smoker Bestseller

Der Smoker-Markt ist inzwischen sehr unübersichtlich geworden. Zu den bekannten Herstellern wie Joe’s oder El Fuego gesellen sich jedes Jahr neue Hersteller dazu. Unbekannte No-Name-Smoker fluten vor jeder Saison den Markt und verschwinden oft nach nur einer Verkaufssaison wieder in der Versenkung.

Deshalb haben wir die folgende Liste angefertigt, die als eine kleine Recherche-Starthilfe für Einsteiger und fortgeschrittene Smoker-Fans dienen soll. Die Liste enthält die aktuell beliebtesten Smoker in Deutschland und wird von uns regelmässig aktualisiert.

Wie ermitteln wir die Bestseller?

Die nachfolgend aufgeführten Smoker sind nach Amazons internen BSR (Amazon Bestseller Rank) absteigend sortiert. Der BSR spiegelt die Anzahl der Verkäufe in einer Kategorie und wird von Amazon stündlich aktualisiert. Wir aktualisieren diese Liste 2x täglich und bieten Ihnen damit stets eine aktuelle Übersicht.

Hinweis: Diese Smoker werden zur Zeit zwar am meisten verkauft, das bedeutet jedoch nicht, dass sie in allen Belangen am besten sind. Oft sind die beliebtesten Smoker einfach die günstigsten. Mit dem niedrigen Preis geht jedoch auch die entsprechende Qualität einher.

Die aktuelle Smoker Bestsellerliste

Hier die 3 derzeit am häufigsten verkauften Smoker in Deutschland:

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Weiterführende Links und Quellen