BBQ Smoker Grill Test 2021: Die besten Smoker, Testsieger & Vergleich

BBQ Smoker Grill Test

12 Smoker Grills im aktuellen BBQ Smoker Test. Nach ausgiebiger Recherche, Auswertung von Erfahrungsberichten und Smoker Tests in deutschsprachigen und ausländischen Fachpublikationen empfehlen wir zurzeit folgende Smoker:

Inhaltsverzeichnis

Die besten BBQ Smoker Grills im Test – Testsieger im Vergleich

🥇 Platz 1: Tepro Biloxi BBQ Smoker Grill im Test bzw. Vergleich

Preis reduziert
Tepro Holzkohlengrill Smoker Biloxi, Schwarz

    Qualitäts­urteil: SEHR GUT (1,3)

    Der Tepro Biloxi BBQ Smoker Grill ist seit Jahren ein Klassiker unter den kompakten BBQ Smokern und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, vor allem durch den attraktiven Preis. Der Biloxi verzichtet auf jeglichen Schnickschnack und besteht aus einer kleineren Brennkammer, einer Haupt-Brennkammer und einem kleinen Kaminabzug. Die Materialstärke beträgt in den wichtigsten Bereichen etwa 2 bis 3 mm.

    Der Tepro Biloxi BBQ Smoker Grill nach dem Aufbau.
    Der Tepro Biloxi BBQ Smoker Grill nach dem Aufbau.

    Die Haupt-Brennkammer bietet eine Grillfläche von ca. 58 x 40 cm und ist mit 2 emaillierten Grillrosten ausgelegt. Darüber befindet sich ein schmaler Warmhalte-Rost, der 60 x 21 cm groß ist. Die Feuerbox, oder seitliche Brennkammer bietet weitere 33 x 31 cm Grillfläche und ist ebenfalls mit 2 emaillierten Grillrosten ausgestattet. Beide Brennkammern können mit Brennmaterial befüllt werden, dabei fasst die Haupt-Brennkammer bis zu 2,3 kg, die kleine Feuerbox 0,7 kg Kohle.

    Die Verarbeitung des Biloxi Smokers ist ordentlich die Kammern schließen einwandfrei und es gibt auf den ersten Blick keine nennenswerten Spalte. Im Deckel der Hauptkammer befindet sich ein fester Thermometer, der seine Arbeit ordentlich macht, jedoch ist die Temperatur-Genauigkeit, wie üblich bei diesem Thermometer-Typ, als befriedigend zu bezeichnen. Der Aufbau des Smokers gestaltet sich relativ einfach, nach gut 45 Minuten ist das Ding bereit zum Einbrennen.

    Fazit: Ein hervorragender BBQ Smoker für Einsteiger, der vor allem mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen kann.

    🥈 Platz 2: Tepro Indianapolis Massiv BBQ Smoker im Test bzw. Vergleich

    Der Tepro Indianapolis Massiv BBQ Smoker ist ein extrem stabiler, extra schwerer BBQ Smoker mit großen Stahlrädern, 87 cm Arbeitshöhe und 5 mm Materialstärke. Zur Ausstattung gehören insgesamt 6 emaillierte Guss-Grillroste und die Haupt-Grillfläche beträgt mehr als ordentliche 98 x 44 cm. Damit lassen sich gut und gerne bis zu 12 Personen mit Grillgut versorgen, die Seiten-Grillfläche kommt mit ihren 48 x 43 cm noch hinzu.

    Der Tepro Indianapolis Massiv BBQ Smoker bereit zum Test.
    Der Tepro Indianapolis Massiv BBQ Smoker bereit zum Test.

    Die beiden Hauptkammern verfügen über zweigeteilten Stahldeckel mit Deckelthermometern. Seitlich ist eine Schwenkarmhalterung integriert, so lässt sich beispielsweise ein Suppentopf in die Kammer einhängen. Die Frontablage lässt sich bei Bedarf abklappen, falls sie beim Smoken mal im Weg sein sollte.

    Mit der regelbaren Luftzufuhr und Kaminabzug hat man die Temperaturverhältnisse im Innern immer im Griff. Für die Feuerbox steht zudem noch ein integrierter, 4-stufiger Deckelhalter parat. Das ist beim Anheizen Gold wert, denn man kann damit den Spalt einstellen. 

    Die Materialstärke stellt mit 5 mm einen guten Mittelweg dar. Weniger wären nicht gut für die Temperaturstabilität, mehr als 5 mm bekommt man nur sehr langsam auf Betriebstemperatur. Das Gerät wiegt an die 200 kg, der Tepro ist aber optimal ausbalanciert und die großen Stahlräder helfen beim Transport.

    Der Aufbau des Tepro Indianapolis gestaltet sich recht einfach, mit ein wenig Erfahrung steht das Gerät nach etwa 1,5 Stunden bereis zum Eingrillen. Gut mitgedacht: Die Feuerbox verfügt über ein ausziehbares Ascheblech mit 2 Griffen, so lässt sich die Asche hinterher kinderleicht entsorgen. Die Luftzufuhr befindet sich ebenfalls am ausziehbaren Ascheblech.

    Alle Griffe sind mit einer Isolierfeder bespannt und liegen gut in der Hand. Der Schornstein ist innen an der Garkammer mit Isolierband abgedichtet und verfügt oben über eine dünne, drehbare Steuerklappe. Der Schornstein ist nicht wie der Rest des Smokers 5 mm dick, sondern höchstens 2 mm, was aber auch gar nicht notwendig ist.

    Das Gerät macht somit äußerlich einen sehr wertigen Eindruck, schauen wir uns die Leistung in der Praxis an:

    Der Tepro Indianapolis BBQ Smoker mit durchgeglühter Kohle.
    Der Tepro Indianapolis BBQ Smoker mit durchgeglühter Kohle.

    Nach dem Einsetzen der heißen Kohle und etwas Brennholz obendrauf, wird der Smoker auf 220 Grad Betriebstemperatur gebracht. Die Verbrennung läuft sehr sauber, es kommt kein Qualm durch undichte Stellen ohne aus dem Kamin heraus. Die Thermometer arbeiten bis auf 10-20 Grad genau, wie alle Deckelthermometer bei Smokern sind sie mobilen Funkthermometern unterlegen.

    Nach dem ersten Einbrennen sieht die Lackierung auf der Feuerbox in Ordnung aus, es ist nirgendwo aufgebläht oder gesprungen. Sollte das später der Fall sein, hilft das Aufpinseln von schwarzem Ruß mit etwas Öl. Generell fällt die gute Verarbeitung der Schweißnähte des Smokers auf. Die einrastende Klappe der Feuerbox ist ein fantastisches Feature, um die Luftzufuhr im Verlauf des Smokens genau zu bestimmen.

    Die maximale Betriebstemperatur liegt bei dem Tepro Indianapolis bei etwa 210 – 220 Grad, normalerweise wird er um die 150 Grad gefahren, ganz nach Low-and-Slow-Prinzip.

    Fazit: Ein hervorragender, hochwertig verarbeiteter BBQ Smoker, der sich trotz seiner Größe sehr unkompliziert bedienen lässt. Absolute Kaufempfehlung und unser aktueller Testsieger.

     🥉 Platz 3: Taino Hero BBQ Smoker Grill im Test bzw. Vergleich

    Der Taino Hero BBQ Smoker ist ein hervorragender BBQ Smoker für Einsteiger, der vor allem mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis punktet. Die Grillfläche der Hauptkammer beträgt 57 cm x 42 cm, ist mit einem zweiteiligen, porzellanbeschichteten Grillrost ausgestattet und sollte für 4-6 Personen locker ausreichen. Zusätzlich steht ein verchromter Warmhalte-Rost mit 54 cm x 24 cm zur Verfügung. Das Gerät ist ebenfalls in einer XXL-Version erhältlich, der Hero XXL ist ca. 20 % breiter und 6 kg schwerer.

    Der Taino Hero BBQ Smoker bereit zum Einbrennen.
    Der Taino Hero BBQ Smoker bereit zum Einbrennen.

    Die Ausstattung ist für einen BBQ Smoker in dieser Preisklasse beachtlich. Die beiden seitlichen Tische sind abklappbar, alle Griffe sind aus dickem Edelstahl, der Kohlenrost lässt sich mit einer Kurbel in der Höhe verstellen. Es gibt einen Deckelthermometer, auch wenn diese generell ungenauer sind, als externe Thermometer. Die Luftzufuhr lässt sich über 2 Ventile regeln.

    Die Lackierung ist hitzebeständig und mach auch nach dem Einbrennen einen soliden Eindruck. Die Schweißnähte sind allesamt robust verarbeitet, dennoch ist die Materialstärke mit etwa 2 mm relativ dünn. In dieser Preiskategorie kann man jedoch kein 5 mm Blech erwarten. Hinten befindet sich ein kleiner Kamin.

    In der Praxis erweist sich der Taino Hero als ein einsteigerfreundlicher BBQ Smoker mit angenehm großer Grillfläche. Der Smoker besteht zwar aus ca. 2 mm dicken Blech, was ihn anfällig für Temperaturschwankungen macht, es ist jedoch in diesem Preissegment verschmerzbar.

    Fazit: Ein hervorragender BBQ Smoker für Einsteiger mit sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Tepro New Orleans BBQ Pellet Smoker (Pelletgrill) im Test bzw. Vergleich

    Preis reduziert

    Der Tepro New Orleans BBQ Pellet Smoker (Pelletgrill) verfügt über eine ausladende Grillfläche von 72 x 50 cm und fasst bis zu 5 kg handelsüblicher Grill-Pellets in seinem Pelletbehälter. Für die Grillkammer liegen 2 emaillierte Grillroste parat.. Die Arbeitshöhe beträgt 84 cm und die 2 großen Stahlräder helfen, das 56 kg schwer Gerät zu transportieren. Der Pelletbrenner ist mittig angebracht und wird über eine elektronische Kontrolleinheit mit LC-Display gesteuert. Es gibt 8 Smokerstufen, inklusive Grillen ohne Rauch. Die Förderschnecke für die Pellets ist aus massivem Stahl.

    Der Tepro New Orleans Pellet Smoker fertig aufgebaut.
    Der Tepro New Orleans Pellet Smoker fertig aufgebaut.

    Wie macht sich der Tepro New Orleans in der Praxis? Der Aufbau gestaltet sich relativ einfach und ist nach ca. 1 Stunde erledigt, auch wenn die Anleitung etwas irritierend ist. Alle Blechteile machen einen wertigen Eindruck, trotz der relativ geringen Materialstärke. Das Bild trüben leider ein paar Gewinde, die nicht sauber angebracht sind, wodurch das Eindrehen der Schrauben erschwert wird. Beim Einbrennen bleiben die Bleche in Form und verformen sich nicht bei großer Hitze. Fazit: Ein guter Einstiegs-Smoker der Mittelklasse mit kleineren Schönheitsfehlern.

    Taino Chief 130 XXL BBQ Smoker im Test bzw. Vergleich

    Der Taino Chief 130 XXL BBQ Smoker ist für fortgeschrittene Smoker-Fans gedacht, die einen großen Wert auf stabile Innenraumtemperaturen legen. Die Materialstärke beträgt bei diesem Profi-Smoker 3,5 mm und die Grillfläche der Hauptkammer beträgt ca. 79 x 40 cm. Das ist genug, um gut 10 Personen konstant mit Grillgut zu versorgen. Zusätzlich stehen in der Brennkammer ca. 51 x 40 cm Fläche und in der Räucherkammer weitere 38 x 38 cm (auf 4 Ebenen, also Mal 4) zur Verfügung. Einen BBQ Smoker mit solch einem Platzangebot muss man in dieser Preiskategorie lange suchen.

    Der Taino Chief Smoker wurde aus stabilem Stahl kalt gewälzt und hitzebeständig lackiert. Alle 3 Roste sind Porzellan-beschichtet. Wie erwähnt beträgt die Materialstärke 3,5 mm, dies bezieht sich auf die beiden Brennkammern. Die Anbauteile wie die Räucherkammer sind nur noch 1,5 mm dick. Unter der Räucherkammer befindet sich ein Auffangbehälter, hier sammeln sich Flüssigkeiten, die aus dem Gargut tropfen.

    Rechts der Feuerbox befindet sich das Belüftungsventil, mit dem man die Luftzufuhr genau steuern kann. Wünschenswert wäre hier eine Möglichkeit, die Feuerbox-Klappe stufenweise festmachen zu können, wie das zum Beispiel beim Tepro Indianapolis der Fall ist.

    Taino Chief Smoker

    Der Taino Chief XXL ist kein Leichtgewicht: Mit seinen 130 kg lässt er sich zwar dank der verbauten Stahlräder von A nach B bewegen, man sollte ihn jedoch am besten dort aufbauen, wo er auch stehen bleibt. Für den Winter schiebt man ihn einfach in die Garage, oder spendiert ihm eine passende Abdeckhaube.

    Welchen Eindruck mach der Smoker in der Praxis? Es ist ein großer, solider Smoker, der aber stellenweise nicht optimal verarbeitet ist. Kleinere Undichtigkeiten können jedoch schnell mit Glasfaserband ausgebessert werden. Ansonsten tut das Gerät, was es soll, das Einbrennen gestaltet sich dank der ausführlichen Anleitung kinderleicht und das eigentliche Smoken geht gut von der Hand. Die beiden Deckelthermometer sind, wie üblich bei Deckelthermometern, nur annähernd genau. Hier fährt man mit einem mobilen Grillthermometer besser.

    Fazit: Ein großer, stabiler BBQ Smoker mit viel Platz für sämtliche Grillgelüste. Dank der riesigen Räucherkammer ideal geeignet für alle Fans des geräucherten Fisches.

    Taino Hero Duo: Gasgrill, Holzkohlegrill & Smoker in einem Gerät – Test bzw. Vergleich

    Der Taino Hero Duo ist ein Gasgrill, Holzkohlegrill & Smoker in einem Gerät. Wir wollten wissen, wie diese Mischung funktioniert und wurden nicht enttäuscht. Aber der Reihe nach:

    Der Taino Hero Duo kann wahlweise mit Gas oder Holzkohle betrieben werden. In der linken Kammer befinden sich 3 Gasbrenner aus Edelstahl, in der rechten Kammer kann klassisch mit Holz gegrillt werden, wobei sich das Brennmaterial ganz rechts in der Feuerbox befindet. Zu der Linken des Gasgrills steht noch ein Seitenkocher bereit.

    Taino Hero Duo

    In beiden Grillkammern befinden sich jeweils 2 gusseiserne Grillroste, die Porzellan-beschichtet sind. Die Grillfläche pro Grillkammer beträgt ca. 43 x 42 cm – nicht riesig, aber ausreichend für 6-8 Personen. Wärmeisolierte Edelstahlgriffe und 4 Stahlräder (sogar mit Stopp-Funktion) runden die praktische Ausstattung des Taino Hero Duo Smokers ab.

    Beobachtungen aus der Praxis: Das Grillen mit Gas und Holzkohle klappt einwandfrei. Als Smoker eignet sich das Gerät ebenfalls, allerdings mit Abstrichen, denn durch die dünnen Wände eine konstante Temperatur nur schwer zu halten ist. Beim Aufbau muss man darauf achten, insbesondere die Deckel passend zu befestigen und ggf. nachzujustieren, damit später keine Spalte zu sehen sind. Für den Transport wären seitliche Griffe von Vorteil, denn manchmal möchte man den laufenden, heißen Grill woanders hinbewegen.

    Nexos BBQ Smoker im Test bzw. Vergleich

    Der Nexos BBQ Smoker ist der perfekte Smoker für Einsteiger. Leicht zu bewegen und mit einer riesigen Gesamtgrillfläche ausgestattet, ist er auf jeder BBQ-Party der Star. Die geringe Wandstärke von nur 1 mm ist ein Manko, wer jedoch keine Grillgerichte zubereitet, die auf eine konstante Innentemperatur angewiesen sind, wird darüber hinwegsehen können.

    Nexos BBQ Grill Smoker Grillwagen Holzkohlegrill 2 Kammern Barbecue Transporträder Temperaturanzeige Stahlblech Lüftungsklappen Ablageflächen Verschiedene Modelle wählbar (57 kg)

    Der Aufbau gestaltet sich nicht ohne Hindernisse, da die Aufbauanleitung nicht zu den Besten gehört – die Abbildungen der Bauteile sind schwer zu erkennen. Wenn der Nexos jedoch einmal steht und läuft, hat man damit ein mehr als ordentliches Gerät zum Sparpreis erstanden.

    Fazit: Ein solider Einsteiger-Smoker der vor allem mit der riesigen Grill- und Ablagefläche punktet. Durch die geringe Wandstärke von 1 mm und daraus resultierenden Gesamtgewicht von nur 57 kg leicht zu bewegen.

    Joe’s Barbeque Smoker 16″ im Test bzw. Vergleich

    Joe’s Smoker gehören seit Jahren zur BBQ-Elite. Man sieht sie auf allen großen BBQ-Events, wie sie mit Leichtigkeit große Mengen von Grillgut zum perfekten Genuss verwandeln. Der Joe’s Barbeque Smoker 16″ hat ehrlich gesagt keine Schwächen: 6 mm starke, massive Stahlwände, die auch beim starken Wind für konstante Temperatur sorgen, riesige Gesamtgrillfläche, die locker für mehr als 20 Personen ausreicht und eine Haptik, die ihresgleichen sucht.

    Joe's Barbeque Smoker 16' Texas Classic Lokomotive

    Fazit: Zum dritten Mal in der Folge ist der 16er von Joe’s unser Sieger in der Profi-Klasse. Dieser Smoker bietet einfach alles: perfekte Verarbeitung, riesige Grillfläche und mit 6 mm eine absolute Profi-Wandstärke. Wer über das Budget verfügt, sollte zum Joe’s greifen. Einen kleinen Punktabzug gibt es nur beim relativ hohen Preis, aber Qualität hat bekanntlich nicht nur bei Smokern ihren Preis.

    Druline 130 kg Profi Smoker im Test bzw. Vergleich

    Mit dem Profi Smoker ist dem Hersteller Druline ein ausgezeichneter BBQ Smoker gelungen, der die beiden wichtigsten Merkmale eines Smokers mehr als zufriedenstellend in sich vereint: Die Wandstärke ist mit 3,5 mm ausreichend bemessen. Dies garantiert eine konstante Temperatur im Innenraum ohne nachzuregeln. Die Grillfläche beträgt in der Hauptkammer und Seitenkammer zusammengerechnet über 5200 Quadratzentimeter und ist somit ausreichend für Gruppen von bis zu 12 Personen.

    Der Druline 130 kg Profi Smoker beim Einbrennen.
    Der Druline 130 kg Profi Smoker beim Einbrennen.

    Die extra großen Stahlspeichenräder (Durchmesser über 30 cm) vereinfachen das Bewegen des 130 kg schweren Smokers wesentlich. Zwei Thermometer für die Hauptkammer und den Räucherofen sind mit einer Anzeige bis 427 °C ausgestattet, edle Holzgriffe und die hitzebeständige Lackierung runden das sehr positive Gesamtbild ab.

    Der Aufbau und die Inbetriebnahme gestalten sich recht einfach. Vor dem ersten Smoken empfiehlt es sich, den neuen Smoker “einzubrennen”. Dafür lassen Sie den leeren Smoker (ohne Grillgut) ca. 2 Stunden bei 140 Grad Celsius laufen und wischen die Innenräume anschließend mit Sonnenblumenöl gründlich aus. Damit ist der Druline ein vollendeter BBQ Smoker für alle Einsteiger und fortgeschrittene BBQ-Fans.

    Hinweis
    Auch interessant: Der aktuelle Watersmoker Test

    Aktuelle BBQ Smoker Bestseller

    Sie haben noch keinen Favoriten gefunden und benötigen Inspiration? Die folgende, tagesaktuelle Liste enthält die momentan beliebtesten BBQ Smoker bei Amazon.de. Zuletzt aktualisiert am 6.05.2021 um 17:54 Uhr.

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    Fragen und Antworten zum Thema BBQ Smoker Grill

    Welcher ist der beste Smoker?

    Unsere tagesaktuellen BBQ Smoker-Empfehlungen finden Sie am Anfang dieses Ratgebers.

    Welche Gründe gibt es für den Kauf eines Smokers?

    Es gibt viele Gründe für den Kauf eines neuen BBQ Smoker Grills:

    • Butterzartes Pulled Pork, saftige Spareribs oder duftende Räucherforelle. Wem bei diesen Begriffen das Wasser im Mund zusammenläuft, kommt um einen Smoker nicht herum. Die Kombination aus Zartheit und Aroma bekommt man nur in einem Smoker Grill hin.
    • Sie sind den ewig gleichen Geschmack leid, den der heimische Standard-Grill zu bieten hat? Die BBQ-Welt endet nicht bei Grillwürstchen und Grillkäse, es gibt noch viel mehr zu entdecken.
    • Das Smoken mit einem klassischen Barrel-Smoker ist einfacher, als viele denken. Nach 1–2 Sessions hat man den Dreh raus und wird mit dem unverwechselbaren Geschmack für die Mühe belohnt.

    Was kostet ein Smoker Grill?

    Der Preis eines Smoker Grills wird von zwei Faktoren beeinflusst: Materialstärke und Grillfläche. Je höher die Wandstärke (meistens 1 bis 6 mm) und je größer die Grillfläche, desto höher der Preis. Ein solider BBQ Smoker für Einsteiger mit 1-2 mm Wandstärke kostet etwa 100 – 150 Euro. Ein Profi-Gerät mit 6 mm Wandstärke, riesiger Grillfläche und einer zusätzlichen Räucherkammer kann bis zu 1.200 Euro kosten.

    Welches Holz eignet sich für den Smoker?

    Zum Smoken sollte man am besten handgespaltene Hölzer verwenden, mit einer Scheitlänge von ca. 25 cm und einem Durchmesser von 5 bis 10 cm. Birke, Eiche, Buche oder andere Holzarten mit einer hohen Dichte sind besonders geeignet. Abhängig von der verwendeten Holzart kann das Grillgut unterschiedliches Aroma annehmen.

    • Apfelholz: besonders geeignet für Fisch und Geflügel
    • Kirschholz: für ein mildes, fruchtiges Raucharoma, sehr gut geeignet für die Aromatisierung von Fisch, Fleisch und Geflügel
    • Buchenholz: perfekt für Spareribs und Braten
    • Eichenholz: sehr kräftiger, aromatischer Rauchgeschmack

    Welcher Smoker für Anfänger?

    Ein Smoker für Anfänger sollte gleichzeitig leicht zu bedienen sein, aber auch über eine Wandstärke verfügen, die die Innenraumtemperatur möglichst konstant hält. Daher empfehlen wir Smoker-Einsteigermodelle ab 3 mm Wandstärke und ohne Räucherkammer. Ein solcher Smoker sollte ab 300 Euro erhältlich sein.

    Worauf sollte man beim Kauf eines Smokers achten?

    Bei Kauf eines Smokers sollten Sie auf diese Merkmale besonders achten:

    • Die Wandstärke: Sie entscheidet darüber, wie empfindlich der Smoker auf äußere Temperaturschwankungen reagiert. Gleichzeitig sind Smoker mit einer “vernünftigen” Wandstärke ab 3,5 mm auswärts entsprechend teurer – das liegt am größeren Materialbedarf. Hier müssen Sie eine kluge Entscheidung treffen und das verfügbare Budget berücksichtigen.
    • Die Grillfläche: Möchten Sie nur manchmal für die engste Familie smoken oder rechnen Sie mit regelmäßigen Grillpartys von 10 und mehr Personen? Im letzteren Fall sollten Sie einen Smoker wählen, der genügend Gesamtgrillfläche bietet. Alles ab 4000 cm² eignet sich für Sessions mit 10 und mehr Personen.
    • Das Rauchrohr: Ein gutes Argument für einen Smoker ist ein “dickes” Rauchrohr mit Ablageflächen im Innern. Damit können Sie das Grillgut “nachräuchern” und warmhalten.
    • Integrierte Thermometer: am besten auf jeder Kammer. Notfalls muss nachgerüstet werden.
    • Gewicht: je dicker die Wände, je mehr Kammern, desto schwerer ein Smoker. Wer den Smoker oft von A nach B bewegen muss, sollte hier eher nach einem leichteren Modell  oder großen Rädern schauen.

    BBQ Smoker Grill auf dem Vormarsch

    Das Grillen ist heutzutage kein reines Wochenendvergnügen mehr, sondern es wird zu jeder Jahreszeit und an jedem erdenklichen Ort praktiziert. Laut einer Studie von Statista grillt fast jeder dritte Bundesbürger mindestens einmal im Monat.

    Daher verwundert es nicht, dass immer mehr Grillfans nach alternativen Methoden und Grillequipment Ausschau halten. Dadurch wurde der Barbecue Smoker Grill auch in Deutschland bekannt und erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit.

    Mit ein wenig Vorwissen ist das Smoken mit einem BBQ Smoker Grill eine spassige Angelegenheit. Quelle: urban_light /Depositphotos.com
    Mit ein wenig Vorwissen ist das Smoken mit einem BBQ Smoker Grill eine spaßige Angelegenheit.
    Wenn hierzulande von einem “Smoker”, “Barbecue Smoker” oder “Smoker Grill” gesprochen wird, ist in den meisten Fällen der klassische Barrel-Smoker gemeint. Er ist der mit Abstand bekannteste Smoker-Typ.

    BBQ Smoker Grill Tests in weiteren Fachmagazinen

    Zu einer umfassenden Beratung gehören Testberichte von Fachmagazinen und anerkannten Verbraucherorganisationen. Derzeit gibt es leider keinen dedizierten Smoker Test bei Stiftung Warentest.

    Im Jahr 2014 hat das ETM Testmagazin einen Holzkohlegrill-Test durchgeführt. Unter den 20 Geräten befinden sich auch klassische Smoker, den kompletten Test können Sie hier nachlesen. Gewonnen hat übrigens der Grill’n Smoke BBQ Scout Big Boy.

    Das Grillmagazin FIRE&FOOD hat in der Ausgabe 07/2016 einen Test von 2 Pellet-Smokern durchgeführt. In diesem Smoker Test wird gezeigt, wie Pellet-Smoker funktionieren und was sie von klassischen Barrel-Smokern unterscheidet. Hier können Sie die Ausgabe nachbestellen.

    BBQ Smoker Typen

    Die folgenden sechs BBQ Smoker Typen sind am häufigsten anzutreffen:

    Barrel Smoker

    Mit Abstand am weitesten verbreitet, sowohl in den USA als auch in Europa, ist der klassische Barrel-Smoker, um den es in diesem Ratgeber geht. Derzeit sehr populär ist dieses Modell:

    Watersmoker

    Ein Watersmoker ist ein in sich geschlossenen System, sieht wie eine Kapsel aus und beinhaltet eine mit Wasser gefüllte Schale. Momentan ist dieser Watersmoker sehr gefragt:

    Ugly Drum Smoker

    Der Ugly Drum Smoker besteht, wie der Name suggeriert, aus einem “hässlichen” Fass. Früher wurde der Ugly Drum Smoker oft in Eigenregie gebaut, heute kann man sie käuflich erwerben. Derzeit ist dieser Ugly Drum Smoker gefragt:

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    Gas Smoker

    Ein Gas Smoker wird, wie sein Name schon sagt, mit Gas betrieben. Viele schwören auf sie, weil Gas Smoker leichter zu handhaben sein sollen, als die klassischen Barrel Smoker. Der folgende Gas-Smoker ist aktuell populär:

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    Pellet Smoker

    Der Pellet Smoker (oder Pelletgrill) ist stark auf dem Vormarsch. Statt normalen Holz werden hier Holzpellets für die Befeuerung verwendet, außerdem ist für den Betrieb Strom notwendig. Momentan wird dieser Pellet-Smoker recht häufig gekauft:

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    Reverse Flow Smoker

    Der Reverse Flow Smoker ist eine Variante des klassischen Barrel-Smokers und verspricht durch seine etwas abgewandelte Bau- und Funktionsweise eine gleichmäßigere Temperaturverteilung im Garraum. Aktuell ist dieser Reverse Flow Smoker gefragt:

    Bestseller Nr. 1

    Eine kurze Geschichte des Smokens

    Der Smoker nahm seinen Ursprung in den Südstaaten der USA, wo im 18. Jahrhundert Sklaven ihre Mahlzeiten in einer mit Glut beheizten Grube zubereiteten. Mit den Jahren hat man die Grube verlassen und ging dazu über, die Smoker aus einfachen Metallteilen (z.B. alte Badewannen) zu bauen.

    A Southern Barbecue
    Das Smoken in einer beheizten Grube (Quelle: Horace Bradley [Public domain], via Wikimedia Commons)

    Nach und nach wurde die Technik verfeinert und man probierte verschiedene Materialien aus, um den Rauchfluss möglichst gezielt steuern zu können. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts begann man, den Barrel Smoker industriell herzustellen.

    Wer noch mehr zum Ursprung des Smokers erfahren möchte, findet hier weitere Informationen.

    Der Barrel Smoker wird im englischen Sprachraum auch Offset Smoker genannt. “Offset” bedeutet so viel wie “versetzt” und bezieht sich auf die Lage der Brennkammer und Garkammer zueinander. Damit kommen wir zum Aufbau des Smokers.

    Der Aufbau eines Smokers

    Der klassische Barbecue Smoker Grill besteht aus folgenden Elementen:

    BBQ Smoker Grill - Der Aufbau
    Der Aufbau eines BBQ Smokers – Infografik von Verbraucher.Online
    1. Brennkammer (Feuerbox) – Hier wird mit Holz oder Kohle das Feuer entfacht. Durch die vordere Klappe wird Brennmaterial nachgelegt. Rechts an der Seite befindet sich eine weitere Klappe, mit der die Luftzufuhr reguliert wird. Alternativ kann man auch die Luft durch die vordere Klappe zuführen, in dem man zum Beispiel ein Holzscheit halb reinlegt. Je nach Smoker befindet sich an der Seite noch eine dritte Klappe, damit man einfach an die Aschereste drankommt.
    2. Garkammer – Hier platziert man das Grillgut. Der Rauch aus der Brennkammer umströmt hier das Fleisch, bevor er durch den Kamin nach Draußen gelangt. Bei vielen Smokern ist der Grillrost herausnehmbar und spülmaschinenfest. Eine große Ablage vor der Garkammer ist ebenfalls dabei.
    3. Thermometer – So gut wie alle modernen Smoker sind mit einem Thermometer ausgestattet. Hier kontrolliert man die Temperatur in der Garkammer. Es gibt aber auch externe Thermometer, die man auf dem Deckel befestigt.
    4. Rauchrohr (Kamin) – Hier findet der Rauch seinen Weg ins Freie. Am Ende des Kamins befindet sich eine weitere Klappe, mit der man den Rauchabzug regulieren kann. Ehrlich gesagt steht sie aber meistens sowieso ganz offen, da man die genaue Regulation an der Feuerbox vornimmt. Bei manchen Smokern kann man im Rauchrohr ebenfalls räuchern, hier befindet sich ein zusätzlicher Grillrost.
    5. Holzablage – Wie der Name schon sagt, wird hier meistens das Holz oder weiteres Smoker-Zubehör abgelegt.
    6. Räder – Ein Smoker kann schon mal über 100 kg wiegen. Damit er immer noch einigermaßen beweglich bleibt, gibt es hier 2 Metallräder, die das Ziehen/Schieben etwas erleichtern. Dennoch sollten Sie den Smoker nicht zu oft von A nach B transportieren, siehe weiter unten “Smoker aufstellen”. Auf der anderen Seite: Ein schwerer Smoker hat auch seine Vorteile… 😉

    Die Wandstärke beachten

    Die Wandstärke entscheidet darüber, wie empfindlich der Smoker auf äußere Temperaturschwankungen ist. Mit anderen Worten: je dicker die Wand, desto unempfindlicher der Smoker, desto konstanter die Temperatur im Inneren. Eine konstante Innentemperatur beschert uns ein besseres Ergebnis: Das Grillgut ist einfach gleichmäßiger und besser durch. Empfehlenswert ist eine Wandstärke ab 3 mm aufwärts.

    BBQ Smoker Grill - Die richtige Wandstärke
    Die richtige Wandstärke eines BBQ Smokers – Infografik von Verbraucher.Online

    Zwei oder drei Kammern?

    Traditionelle Smoker bestehen aus 2 Kammern: der Feuerbox und der Garkammer. Dazu kommt ein dünner Schornstein (auch Rauchrohr genannt). Mit der Zeit kamen immer mehr Smoker auf den Markt, bei denen der normalerweise sehr schmale Schornstein verbreitet und so zu einer zusätzlichen, ziemlich breiten Kammer umfunktioniert wurde. Solche Dreikammersysteme haben den Vorteil, dass der Schornstein als Warmhaltekammer genutzt werden kann, da er mit mehreren Grillrosten ausgestattet ist.

    So funktioniert ein BBQ Smoker Grill

    Der Smoker ist im Grunde ein Ofen oder Grill, der mit Holz oder Kohle befeuert wird. Der Unterschied zum handelsüblichen Grill ist die Garmethode: Im Smoker wird das Fleisch mittels Rauch langsam gegart und geräuchert, auf einem Grill befindet sich das Grillgut direkt über der Wärmequelle. Daher stammen auch die Begriffe direktes und indirektes Grillen.

    BBQ Smoker Grill - Die Funktionsweise
    Die Funktionsweise eines BBQ Smoker Grills – Infografik von Verbraucher.Online

    In einem Smoker wird das Grillgut durch heißen Rauch, der in der separaten Brennkammer erzeugt wird, langsam und schonend gegart. Das Grundprinzip ist somit anders, als bei dem klassischen Grill. Die Gartemperatur liegt beim Smoken bei 120 – 160 Grad, beim Grillen ist sie mit 250 Grad doppelt so hoch.

    Die Brennkammer liegt beim klassischen Barbecue Smoker Grill meistens etwas tiefer, als die Garkammer, die unser Grillgut beinhaltet. Dadurch steigt der Rauch nach oben, passiert das Grillgut und verlässt den Smoker schließlich durch den Schornstein. So entsteht das typische Smoker-Aroma.

    BBQ Smoker richtig aufstellen

    Ein Smoker hat normalerweise 2 Metallräder, deshalb nehmen viele an, dass man ihn praktisch überall aufstellen und dann bei Bedarf einfach “umparken” kann. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das eine schlechte Idee ist.

    So ein Smoker allein kann leer gut und gerne über 100 kg wiegen. Wenn man ihn zusätzlich mit Schamottsteinen auskleidet (empfehlenswert), kommen weitere 20-30 kg dazu. Jetzt sind wir bei ca. 150 kg, die wir dann an einem kleinen Seitengriff durch den Garten ziehen wollen. Autsch!

    Deshalb empfehlen wir, sich im voraus Gedanken zu machen und den Smoker dort aufzubauen und aufzustellen, wo er auch höchstwahrscheinlich stehen bleibt.

    Am besten geeignet ist eine gut befestigte, ebene Fläche im Garten. Auch eine Holzterrasse ist in Ordnung, hier ist es empfehlenswert, ein paar Metallplatten auf den Boden unter der Feuerbox zu legen, sonst gibt es unschöne Brandlöcher durch herabfallendes Holz oder glühende Pellets.

    BBQ Smoker Grill richtig aufstellen
    BBQ Smoker Grill richtig aufstellen – Infografik von Verbraucher.Online

    Den Smoker sollte man so aufstellen, dass er mindestens 3-4 Meter von leicht entzündlichen Materialien wie z.B. Markisen oder Möbeln entfernt steht. Auch sollte er nicht in der Nähe von Eingängen oder viel begangenen Zonen stehen.

    Optimalerweise ist die Stelle überdacht, so schützt man den Smoker vor Regen und somit Rost. Wenn die Wanddicke 3 mm und mehr beträgt, dauert es allerdings sehr lange, bis ein Smoker durchrostet. Somit spricht theoretisch nichts dagegen, den Smoker auch ohne ein Dach drüber aufzustellen.

    Wer den Smoker auch im Winter betreiben will, sollte darauf achten, dass er an einer windgeschützten Stelle steht. Der eisige Wind im Winter kann nämlich auch die dickste Smoker-Wand durchdringen und für einen Temperaturabfall im Innern sorgen.

    Die Inbetriebnahme eines Smokers

    Bevor unser Smoker das erste Mal verwendet wird, muss er eingebrannt werden. Bei dieser „Jungfernfahrt“ wird noch kein Grillgut verwendet, sondern ausschließlich Brennmaterial.

    Das Einbrennen hat 2 Vorteile:

    Versiegeln von Innen: Der BBQ Smoker besteht aus groben Stahl. Beim Einbrennen wird dieser mit Rauch und Ruß beschichtet und praktisch versiegelt. Dies sorgt für einen gewissen Schutz vor Umwelteinflüssen. Gerade für BBQ Smoker mit einer Wanddicke von unter 3 mm sollte man dies nicht außer Acht lassen.

    Versiegeln von Außen: Ein Smoker Grill ist vom Werk aus mit einer feuerfesten Farbe beschichtet. Diese zieht erst beim Einbrennen richtig in den Stahl ein und versiegelt so zusätzlich von Außen.

    BBQ Smoker Grill richtig einbrennen
    BBQ Smoker Grill richtig einbrennen – Infografik von Verbraucher.Online

    Und so geht man beim Einbrennen vor:

    1. Zunächst sollten alle Grillroste aus dem Smoker entfernt werden. Sowohl aus der Brennkammer, aus der Garkammer und falls welche im Rauchrohr sind, ebenfalls.
    2. Anschließend werden 1-2 Anzündkamine mit Holzkohle befüllt und in die Brennkammer geschüttet. Der Boden der Brennkammer sollte vollständig bedeckt sein.
    3. Nun kann es losgehen: Wir lassen den BBQ Smoker bis zu 2 Stunden zwischen 110 und 140 Grad laufen. Um das Einbrennen vernünftig zu steuern, empfehle ich, die Brennkammer leicht offenzulassen (festsetzen mit einem kleinen Holzscheit). Als die Temperatur 140 °C übersteigt, sollten alle verfügbaren Öffnungen des Smokers geöffnet werden.
    4. Nachdem der Smoker abgekühlt ist, wird er von innen und außen mit Öl eingerieben. Hierfür ist entweder Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Erdnussöl geeignet.

    Dein Smoker ist bereit für seinen ersten, richtigen Einsatz, wenn die Garkammer von Innen pechschwarz und leicht glänzend ist.

    Das richtige Brennmaterial

    Generell sind 3 Brennmaterialien für den Smoker geeignet: Holzkohle, Briketts und Brennholz. Jede dieser Energiequellen hat ihre Eigenheiten, die man kennen sollte:

    Holzkohle – Der Klassiker

    Durch die hohe Energiedichte und schnelle Energielieferung eignet sich die Holzkohle sowohl für den Anzündkamin, als auch für die Feuerbox des Smokers. Die Hitze wird über eine relativ lange Zeit abgegeben, nur Briketts sind ergiebiger. Der durch Holzkohle entwickelte Rauch ist geruchsneutral und beeinflusst somit nicht den Geschmack des Grillguts

    Qualitativ gute Holzkohle erkennt man schon an der Verpackung: Hier sollte man auf das DIN-Zeichen EN 1860-2 achten. Mit diesem Zeichen versehene Holzkohle zeichnet sich durch eine schonende Herstellung aus, ohne Verwendung von chemischen Verbundstoffen, Klebern oder sonstigen Schadstoffen aus.

    Unsere Empfehlung für durchgehende Glut, gute Hitzeverteilung und lange Brenndauer erhält diese Grillkohle.

    Holzkohlebriketts – Der Marathon-Läufer

    Der wesentliche Unterschied zwischen Briketts und Holzkohle ist die Brenndauer: Briketts können bis zu 4 Stunden glühen, bei Bedarf kann die Brenndauer sogar bis auf 12 und mehr Stunden ausgedehnt werden (z.B. mit der Minion-Ring-Methode, populär bei Watersmokern).

    Briketts lassen sich dafür schwerer anzünden als Holzkohle. Deshalb empfehlen wir hier, für die “Zündung” Holzkohle im Anzündkamin zu verwenden und diese dann zu den Briketts zu legen. Auch möglich: eine Mischung aus Briketts und Holzkohle.

    Wie auch Holzkohle sind Briketts geruchsneutral.

    Holz – Für das Aroma

    Zum Smoken sollte man am besten handgespaltene Hölzer verwenden, mit einer Scheitlänge von ca. 25 cm und einem Durchmesser von 5 bis 10 cm. Birke, Eiche, Buche oder andere Holzarten mit einer hohen Dichte sind besonders geeignet. Abhängig von der verwendeten Holzart kann das Grillgut unterschiedliches Aroma annehmen.

    • Apfelholz: besonders geeignet für Fisch und Geflügel
    • Kirschholz: für ein mildes, fruchtiges Raucharoma, sehr gut geeignet für die Aromatisierung von Fisch, Fleisch und Geflügel
    • Buchenholz: perfekt für Spareribs und Braten
    • Eichenholzsehr kräftiger, aromatischer Rauchgeschmack

    Wann sollte man nun welches Brennmaterial wählen?

    Briketts für die lang anhaltende Hitzeentwicklung am besten geeignet, somit empfehlen wir, sie für das sogenannte Low&Slow-Smoken zu verwenden, wie Pulled-Pork oder Beef.

    Wenn man auf das typisch rauchige, holzige Aroma steht, ist natürlich Holz die erste Wahl. Hier kann man gerne mit unterschiedlichen Holzarten und -mengen experimentieren, es gibt nicht das eine, allgemeingültige Rezept.

    Für Spareribs und klassische Braten empfehlen wir eine Mischung aus Holzkohle und Holz.

    Welches Grillgut ist geeignet?

    Ein Smoker ist für indirektes Grillen gedacht, deshalb ist er am besten als Zweitgerät im Grill-Haushalt aufgehoben. Spareribs, Pulled Pork, Braten oder Geflügel aus dem Smoker schmecken großartig.

    Geeignetes Grillgut für den Smoker
    Geeignetes Grillgut für den Smoker – Infografik von Verbraucher.Online

    Weniger geeignet ist kurzgebratenes Grillgut wie Würstchen, Steaks oder Chicken-Wings. Diese kann man zwar auch in einem Smoker grillen, auf einem klassischen, flachen Gas- oder Holzkohlegrill gegrillt schmecken sie doch etwas besser.

    Die Garzeit

    Da das Grillgut in einem Smoker weit niedrigeren Temperaturen ausgesetzt ist, als beim klassischen Grillen, dauert es länger, bis das Fleisch durch ist.

    Die Garzeit hängt ebenfalls von der Größe und Beschaffenheit des verwendeten Fleisches ab. Das typische Smoker-Grillgut wie Rinderbraten oder Schulter enthalten zudem viel Bindegewebe, was die Garzeit verlängert. Zum Vergleich:

    • Klassisches Grillen – Temperatur 250 Grad – Garzeit 10-15 Minuten
    • Smoken – Temperatur 80-120 Grad – Garzeit 2-6 Stunden

    Immer beliebter wird auch das Niedrigtemperatur-Garen im Smoker, wo die Temperatur etwa 80 Grad beträgt.

    Um möglichst zartes und saftiges Ergebnis zu erhalten, muss man die Temperatur im Innenraum des Smokers konstant halten.

    Man muss jedoch nicht die ganze Zeit neben dem Smoker sitzen und die Temperatur überwachen. Mit der Zeit steigt die Erfahrung und man kann anhand des Zusammenspiels aus Feuer, Rauch, Luftzufuhr und Holzmenge die Temperatur ziemlich gut kontrollieren.

    Wie schmeckt es?

    Köstlich! Alles, was im Smoker zubereitet wird, schmeckt zunächst mal wie aus dem Grill. Dazu kommt allerdings eine leichte Rauchnote, die nur in einem Smoker entstehen kann.

    Grillgut aus einem BBQ Smoker
    Grillgut aus einem BBQ Smoker (Quelle: dar19.30/Depositphotos)

    Diese Rauchnote ist nicht mit einer geräucherten Makrele vergleichbar, sondern ist viel feiner, ähnlich wie die Kruste von einem Kasseler (abzüglich Salz).

    Je nachdem welche Holzart man benutzt, schmeckt das Grillgut mal mehr, mal weniger rauchig. Smoker-Profis können sogar das verwendete Holz am Geschmack des Grillguts erkennen!

    Ein wichtiger Unterschied zum klassischen Grillen ist der Fakt, dass beim Smoken kein Fleischsaft oder Marinade in die Glut tropfen kann. Damit entstehen hier keine krebserregenden Stoffe (Benzpyrene), die zurück in das Fleisch strömen.

    Schmeckt es jedem? Das kann man so sagen! Die feine Rauchnote überzeugt Jung und Alt.

    Ich persönlich habe in den vielen Jahren Smoker-Erfahrung nur sehr selten erlebt, dass es jemanden nicht geschmeckt hat. Und wenn das mal der Fall war, lag es an der falschen Zubereitung. Das Grillgut war “überraucht” und ist durch die große Rauchmenge einfach zu bitter geworden.

    Smoker-Hersteller

    Es gibt inzwischen einige etablierte Smoker-Hersteller, deren Produkte in Deutschland erhältlich sind. Marken-Smoker sind oftmals etwas teurer, als No-Name-Modelle, was niemanden wirklich verwundern dürfte. Dafür bekommt man dann auch geprüfte Qualität, ohne böse Überraschungen.

    Nachfolgend stellen wir Ihnen die bekanntesten Smoker-Hersteller inklusive der beliebtesten Geräte vor (für Details klicken Sie auf den jeweiligen Reiter).

    Joe’s Smoker

    Die Smoker von Oklahoma Joe’s gehören sowohl qualitativ als auch preislich in die Oberklasse. Bei der Herstellung dieser Smoker wird das Material zunächst sandgestrahlt und dann mit einer bis ca. 800 °C hitzebeständigen Qualitätsfarbe lackiert. Dadurch sind Joe’s Smoker extrem widerstandsfähig. Die Wandstärke beträgt mindestens 5 Millimeter, dadurch sind Temperaturschwankungen im Inneren so gut wie ausgeschlossen.

    Durch diese thermisch einwandfreie Bauweise verbrauchen Joe’s Smoker relativ wenig Brennmaterial. Dies ist besonders fürs Niedrigtemperatur-Smoken (Low&Slow) von beispielsweise Pulled-Pork von Vorteil. Beim Aufbau sollte man mindestens eine weitere Person einplanen, aufgrund der stabilen Bauweise wiegen Joe’s Smoker je nach Modell 120 kg – 130 kg.

    Weber Smoker

    Das US-amerikanische Unternehmen Weber ist einer der Vorreiter des Smoker- und Grill-Trends. Schon 1952 erfand George Stephen den inzwischen weltbekannten Kugelgrill und gründete die Firma Weber-Stephen Products LLC.

    Weber stellt keine klassischen Barrel-Smoker her, sondern hat sich auf Holzkohlegrills, Gas- und Elektrogrills spezialisiert. Sehr beliebt sind die Watersmoker von Weber, wie zum Beispiel der Smokey Mountain. Der bekannteste Holzkohlegrill ist der Smokey Joe.

    Eine Übersicht der in Deutschland erhältlichen Weber Smoker ist hier zu finden.

    El Fuego Smoker

    Einen Hersteller mit dem Namen “El Fuego” gibt es zwar nicht, trotzdem sind Smoker mit diesem Namen sehr populär. Wie kommt das? El Fuego Smoker sind eigentlich OEM Produkte, die von einem Importeur “gebrandet” werden. Was sich zunächst komisch anhört, ergibt spätestens dann Sinn, wenn man die Merkmale und den Preis der El Fuego-Smoker mit der Konkurrenz vergleicht. In dieser Beziehung bieten sie nämlich sehr viel fürs Geld.

    Die populären El Fuego Einsteigermodelle wie Dakota oder Ayasha kosten weniger als 150 €. Im mittleren Preissegment befinden sich Smoker wie Enola oder Huyana, die 200 € bis 350 € kosten. In der oberen Preisklasse befindet sich der El Fuego Kiona.

    Eine Übersicht der in Deutschland erhältlichen El Fuego Smoker ist hier zu finden.

    Tepro Smoker

    Wer auf hochwertige Qualität “Made in Germany” steht, sollte sich die Produkte von der tepro Garten GmbH aus Rödemark ansehen. Seit mehr als 25 Jahren stellt Tepro Grillgeräte, Gartenhäuser, Gerätehäuser und Gartenmöbel her.

    Die populärsten BBQ Smoker von Tepro sind der Biloxi und der Milwaukee, als Einsteigermodell unter 100 € zudem der Wichita. Der absolute Senkrechtstarter ist jedoch derzeit der Wagengrill Toronto. Es ist zwar kein klassischer Barrel-Smoker, aber dennoch sehr populär.

    Eine Übersicht der in Deutschland erhältlichen Tepro Smoker ist hier zu finden.

    Smoker Zubehör

    Mit der Auswahl des richtigen Brennmaterials haben wir uns weiter oben in diesem Ratgeber beschäftigt. Es gibt jedoch weiteres nützliches Smoker-Zubehör, das einem das Leben leichter machen und das Grillergebnis verbessert.

    Grillbesteck

    Das Grillgut für den Smoker ist meistens etwas größer, als bei einer normalen Grillsession auf dem heimischen Balkon. Daher eignet sich hier am besten stabiles und langes Grillbesteck.

    Thermometer

    Die meisten Smoker verfügen heutzutage über einen fest eingebauten Thermometer, der die Innentemperatur misst. Dennoch gibt es noch einige Smoker, die ohne einen Thermometer geliefert werden. Diese sollten unbedingt mit einem solchen nachgerüstet werden.

    Weiterführende Links und Quellen

    Es gibt jede Menge gute Fachliteratur über Smoker und das Smoken (zum Beispiel auch dieser Ratgeber), unsere Favoriten sind die folgenden 2 Bücher:

    Hinweis: Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf eines Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.

    Verbraucher.Online Redaktion
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