Laufband Test 2021: Die besten Laufbänder für Zuhause, Testsieger und Vergleich

Laufband Test

Herzlich willkommen zum aktuellen Laufband Test, Vergleich & Ratgeber. Es gibt viele triftige Gründe für den Kauf eines neuen Laufbands für Zuhause:

  • Wetterunabhängig: Bei Wind und Regen macht Laufen oder Walken im Freien nicht wirklich Spaß. Auf einem Laufband kann man dagegen jederzeit ein Training einlegen.
  • Gelenkschonend: Ein Laufband ist angenehm gedämpft, im Gegensatz zu Asphaltwegen oder anderen, festgetretenen Laufpfaden in der Natur.
  • Unbeobachtet: Nicht jeder möchte mit dem Lauftraining sofort in der Öffentlichkeit beginnen. Auf dem heimischen Laufband ist man vor den neugierigen Blicken anderer geschützt.

Die besten Laufbänder im Test und die Testsieger im direkten Vergleich

TESTSIEGER

Sportstech F10 Laufband im Test bzw. Vergleich

Preis reduziert

Das Sportstech F10 Laufband richtet sich an ehrgeizige Einsteiger, die nicht zu viele Abstriche in der Qualität ihres Trainingsgeräts machen möchten. Angetrieben wird das Laufband mit einem kleinen, 1PS Motor und wie immer ist die Motorleistung ein Fingerzeig auf die Spitzengeschwindigkeit: Hier sind lediglich 10 km/h maximal machbar. Die Lauffläche ist mit 1010 × 345 mm recht kurz, was bei voller Geschwindigkeit zu Problemen führen könnte, auch wenn sie nur 10 km/h beträgt. 

Das Bedienpanel des Sportstech F10 Laufbands kann mittels Tablet und Kinomap-App zum modernen Trainingscomputer mit motivierender Multiplayer-Option umgerüstet werden.
Das Bedienpanel des Sportstech F10 Laufbands kann mittels Tablet und Kinomap-App zum modernen Trainingscomputer mit motivierender Multiplayer-Option umgerüstet werden.

Das Gerät ist leicht: Es wiegt nur 27 kg. Das maximale Nutzergewicht beträgt 120 Kilogramm. Die Steigung lässt sich nur von Hand, unter dem Gerät und in 3 Stufen, auf maximal 18 Grad einstellen.

Das Laufband verfügt über breite Seitentrittflächen, die für zusätzliche Sicherheit sorgen. Im vollen Lauf ist das Gerät ca. 66dB laut, das ist in etwa auf demselben Level wie die Konkurrenz. Das integrierte Bedienpanel ist recht spartanisch ausgestattet. Der Bildschirm ist nur 3 Zoll (ca. 8 cm) groß, es gibt einige wenige Direktwahlknöpfe und 12 feste Laufprogramme. Wem das nicht reicht, kann mittels Tablet die populäre Kinomap-App laufen lassen und mit dem Gerät koppeln. Die Pulsmessung erfolgt über mitgelieferten Pulsgurt.

In der Praxis macht das Laufband einen stabilen und hochwertigen Eindruck. Durch die kompakte Größe eignet es sich ideal für kleinere Personen, unter 180 cm Körpergröße. Der Aufbau gestaltet sich einfach und sollte, nicht zuletzt aufgrund der gut verständlichen Anleitung, innerhalb von 30 Minuten zu bewerkstelligen sein. Das Laufgefühl auf dem Laufband ist natürlich und die 5-lagige Dämpfung funktioniert hervorragend.

Fazit: Ein hervorragendes, kompaktes Laufband für Anfänger und Fortgeschrittene mit einem ebenfalls tadellosen Preis-Leistungs-Verhältnis.

2. PLATZ

ArtSport Speedrunner 3500 Laufband im Test bzw. Vergleich

Das ArtSport Speedrunner 3500 Laufband ist ausgestattet mit einem 2 PS-starken Motor und kann daher Geschwindigkeiten von bis zu 14 km/h bereitstellen. Die Lauffläche ist 1160 mm lang und 430 mm breit – ein guter Mittelwert für Laufbänder in dieser Preiskategorie. Das maximale Nutzergewicht beträgt 150 Kilogramm, das Gerät selbst wiegt 63 kg.

Das LCD-Display des ArtSport Speedrunner 3500 Laufbands leuchtet blau und ist besonders im Dunkeln gut lesbar.
Das LCD-Display des ArtSport Speedrunner 3500 Laufbands leuchtet blau und ist besonders im Dunkeln gut lesbar.

Die Neigung lässt sich leider nur manuell einstellen. Anders als Konkurrenzgeräte im gleichen Preissegment verfügt das ArtSport Speedrunner 3500 über keine Tablet-Halterung und somit keine Möglichkeit, externe Trainings-Apps zu koppeln. Per USB lässt sich jedoch ein Smartphone anschließen, um beispielsweise auf den integrierten Lautsprechern Lieblingsmusik abzuspielen. Außerdem gibt es einen Kopfhöreranschluss.

Der Trainingscomputer verfügt über 24 Trainingsprogramme, die jedoch nirgends beschrieben sind, auch nicht im Handbuch. Auf dem großen, blau beleuchteten LCD-Display lassen sich die üblichen Trainingsdaten ablesen: Zeit, Entfernung, Kalorien und Geschwindigkeit. Letztere lässt sich in 0,1 km/h-Schritten anwählen, Geschwindigkeits-Direktwahltasten gibt es leider nicht. Ebenfalls ist keine Pause-Taste vorhanden, was keine kurze Unterbrechung des laufenden Trainings erlaubt. Die Pulsmessung erfolgt über Sensoren in den seitlichen Griffen. Ein Brustgurt oder sonstiges Zubehör wird nicht mitgeliefert.

Im Laufband Test erweist sich das ArtSport Speedrunner 3500 als ein solides Gerät für Anfänger. Der Aufbau gestaltet sich recht einfach. Das Gerät ist mit über 60 Kilogramm sehr schwer und lässt sich nur zu zweit transportieren.

Der Motor läuft rund, die Lauffläche ist gut gedämpft und ausreichend dimensioniert, um auch bei 14 km/h nicht zur Seite zu stolpern. Der integrierte Trainingscomputer ist, unserer Meinung nach, nicht mehr zeitgemäß und offenbart Schwächen in der Bedienung.

Fazit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Gerät gut bis befriedigend, in dieser Preiskategorie gibt es bessere Laufbänder für Zuhause.

3. PLATZ

Miweba Sports HT1000F Laufband im Test bzw. Vergleich

Preis reduziert

Das Miweba Sports HT1000F Laufband verfügt über einen leistungsstarken DC-Motor mit 1,75PS, die Laufgeschwindigkeit lässt sich in 0,1 km/h-Schritten zwischen 0,3 und 16 km/h einstellen. Die Lauffläche ist mit 1150 mm x 400 mm größer, als bei der Konkurrenz im gleichen Preissegment, was bei höheren Laufgeschwindigkeiten für die nötige Sicherheit sorgt.

Das übersichtliche LCD-Display des Miweba Sports HT1000F Laufbands verfügt über insgesamt 16 Laufprogramme.
Das übersichtliche LCD-Display des Miweba Sports HT1000F Laufbands verfügt über insgesamt 16 Laufprogramme.

Das maximale Nutzergewicht beträgt 120 kg. Das großzügige Bedienpanel mit LCD-Display zeigt die Herzfrequenz (50 – 230 BPM), die ungefähr verbrauchten Kalorien (bis 999 kcal pro Trainingseinheit), die Trainingszeit und die zurückgelegte Distanz (bis 99,99 km pro Trainingseinheit). Wem das nicht ausreicht: Am Bedienpanel kann mittels vorhandener Tablet-Halterung ein Tablet oder Smartphone befestigt und mittels Aux- und USB-Anschluss angeschlossen werden.

Über das Bedienpanel können insgesamt 16 Laufprogramme ausgewählt werden. 4 davon sind sog. Quick-Speed-Programme, damit können Sie direkt auf 3, 6, 9 oder 12 km/h springen. Die restlichen 12 Programme verfügen über verschiedene Geschwindigkeits- und Steigungseinstellungen.

Die Steigung lässt sich bei diesem Laufband mechanisch in 3 Stufen auf maximal 6 % einstellen, jedoch nicht im laufenden Betrieb, sondern nur per Hand. Zum Zubehör gehören ebenfalls: Handgriff-Sensoren für die Pulsmessung (auf etwa 100 cm Höhe), Safety-Key mit Klemme für die Kleidung und 2 seitliche Getränkehalter. Der Hersteller bietet übrigens 24 Monate Garantie auf dieses Laufband, was dem üblichen Standard entspricht.

Wie schlägt sich nun das Miweba Sports HT1000F Laufband in der Praxis? Die Lieferung erfolgt frei Bordsteinkante und das Gerät wiegt 46 kg – das sollte bedacht werden, falls das Laufband in eine höhere Etage transportiert werden muss. Der Aufbau gestaltet sich recht einfach, es werden lediglich 6 Schrauben mittels der mitgelieferten 2 Inbusschlüsseln befestigt.

Nach dem Aufbau macht das Laufband einen sehr soliden und qualitativ hochwertigen Eindruck. Die Schweißnähte der Metallteile scheinen sauber verarbeitet. Die Bedienungsanleitung könnte besser sein, einige Exemplare sind nur auf Englisch. Das große Lauffeld ist das Highlight des Gerätes, Personen mit Schuhgrößen von 46 und mehr können darauf auch bei Geschwindigkeiten von mehr als 10 km/h sicher laufen. Die Lautstärke ist vergleichbar mit modernen Geräten im Fitnessstudio.

Fazit: ein hervorragendes Laufband für Anfänger und Fortgeschrittene.

Sportstech F37 Profi Laufband im Test bzw. Vergleich

Das Sportstech F37 Profi Laufband wird angetrieben von einem 7 PS starken Motor, wodurch Laufgeschwindigkeiten von bis zu 20 km/h möglich werden. Die Lauffläche ist mit 1300 × 500 mm sehr groß bemessen und mit einem 8-Zonen-Dämpfungssystem ausgestattet. Das maximale Nutzergewicht beträgt 150 kg. Der Steigungswinkel kann auf bis zu 15 % gestellt werden und wird automatisch per Knopf eingestellt, somit entfällt das manuelle Verstellen wie bei vielen Konkurrenzprodukten. Ebenfalls inkludiert ist ein automatisches Schmiersystem, wodurch das manuelle Nachölen entfällt. Das Laufband wurde inzwischen vom TÜV/GS geprüft, was für seine Qualität spricht.

Die Bedienkonsole des Sportstech F37 Profi Laufband bietet eine Fülle von Trainingsdaten und -Optionen.
Die Bedienkonsole des Sportstech F37 Profi Laufband bietet eine Fülle von Trainingsdaten und -Optionen.

Die 7,5 Zoll (ca. 19 cm) große Bedienkonsole verfügt über 12 vorprogrammierte Trainingsprogramme und zeigt standardmäßige Trainingsdaten an wie Laufstrecke, Zeit und Kalorien. Leider können keine Personendaten wie Gewicht, Größe oder Alter eingegeben werden, was die Angabe der verbrannten Kalorien zur groben Schätzung macht.

Der mitgelieferte Brustgurt überträgt den Puls an die Bedienkonsole. Handgriff-Sensoren wie bei anderen Laufbändern gibt es nicht. In der Konsole sind zudem Stereolautsprecher und Bluetooth, USB und MP3-Fähigkeit verbaut.

Zusätzlich zum Onboard-Laufcomputer kann mittels Tablet die Kinomap-App eine ganze Multimedia-Zentrale errichtet werden. Ein Tablet wird natürlich nicht mitgeliefert, eine Tablet-Halterung hingegen ist bereits auf der Bedienkonsole montiert. Wer es weniger digital mag, kann darauf auch ein analoges Buch befestigen. Eine Video-Bedienungsanleitung komplettiert die hervorragende Ausstattung dieses Laufbands.

In der Praxis erweist sich das Sportstech F37 Profi Laufband als relativ leise, im vollen Lauf werden unter 75dB gemessen. Hier sind jedoch andere, allerdings höherpreisige, Geräte leiser. Mit 43 Kilogramm ist das Profi-Laufband kein Leichtgewicht (Lieferung frei Bordsteinkante), die leichtgängigen Transportrollen erleichtern den Transport innerhalb der Wohnung jedoch erheblich.

Die Laufeigenschaften werden als angenehm empfunden, die Dämpfung funktioniert gut und ist auch bei höheren Geschwindigkeiten ein Genuss. Fazit: ein gutes Profi-Laufband mit kleineren Schwächen.

Kinetic Sports KST2700FX Laufband im Test bzw. Vergleich

Das Kinetic Sports KST2700FX Laufband ist ein gutes Trainingsgerät für Lauf-Anfänger. Es wird durch einen 0,5 PS Motor angetrieben und kann daher eine Laufgeschwindigkeit von maximal 10 km/h bereitstellen. Damit eignet sich das Laufband in erster Linie an Menschen, die Walken und leicht Joggen möchten. Dafür ist auch die Lauffläche ausgerichtet, die 1000 x 340 mm groß ist. Die Lauffläche ist mit einer Anti-Rutsch-Gummierung versehen.

Das maximale Benutzergewicht beträgt 120 Kilogramm, das Gerät selbst wiegt 30 kg. Das LCD-Display ist 3 Zoll (ca. 8 cm) groß und zeigt die üblichen Trainingsdaten an. 12 Trainingsprogramme passen die Trainingsgeschwindigkeit pro Zeitintervall an. Die Laufgeschwindigkeit lässt sich schnell mit den Direktwahltasten auf 2,4,6,8 oder 10 km/h einstellen, oder in 0,1 km/h Stufen mit den Pfeiltasten.

Auf dem Bedienpanel lässt sich ein Tablet befestigen, leider verfügt das Laufband über keinen Bluetooth-Empfang, damit lässt sich es nicht mit einem Tablet oder Smartphone koppeln. Das ist aber bei Geräten in dieser Preiskategorie auch nicht üblich. In den seitlichen Haltegriffen sind Pulssensoren eingelassen, die zuverlässig die Herzfrequenz messen. Die Ausstattung wird durch 2 Getränkehalter und den Safety-Key mit Kleiderklemme komplettiert.

Das übersichtliche Bedienpanel des Kinetic Sports KST2700FX Laufbands.
Das übersichtliche Bedienpanel des Kinetic Sports KST2700FX Laufbands.

Im Praxistest schlägt das Laufband solide, ist allerdings recht laut. Der Aufbau gestaltet sich recht einfach, es müssen lediglich ein paar Schrauben festgeschraubt werden. Nach ein paar Monaten Verwendung empfiehlt es sich, das Laufband nachzuölen. Der Funktionsumfang ist für ein Laufband dieser Preisklasse angemessen, die Verarbeitung ist einwandfrei und die am meisten beanspruchten Schweißstellen sehen stabil aus. Aufgrund der relativ kleinen Lauffläche ist das Gerät für Menschen mit Schuhgröße ab 45 eher nicht empfehlenswert, insbesondere wenn Sie darauf auch mit der (recht moderaten) Spitzengeschwindigkeit von 10 km/h laufen möchten. Fazit: Ein solides Laufband für alle, die am Anfang ihrer Lauf-Karierre stehen.

Fitifito FT850 Profi Laufband im Test bzw. Vergleich

Das Fitifito FT850 Profi Laufband ist stabil – kein Wunder, denn das Gerät wiegt satte 91 Kilogramm. Damit ist es das schwerste Laufband in unserem Laufband Test und Vergleich. Innen werkelt ein 7 PS starker Motor, der Laufgeschwindigkeiten von bis zu 22 km/h erlaubt. Für eine solche Spitzengeschwindigkeit braucht man eine ausreichend große Lauffläche und diese bietet das FT850 mit 1410 x 505 mm. Damit ist die Lauffläche noch etwas größer als bei anderen Profi-Laufbändern im Test.

Die automatisch verstellbaren Steigungsstufen lassen sich maximal auf 20 % Steigung bringen, was einem Lauf in den Bergen entspricht. Die Steigung und die Geschwindigkeit können entweder direkt per Taste ausgewählt oder mittels Pfeilen in Stufen angesteuert werden. Das maximale Nutzergewicht wird mit 135 Kilogramm angegeben. Das 7 Zoll (ca. 18 cm) große Bedienfeld kommt auf den ersten Blick etwas spartanisch daher. Links und rechts des LCD-Displays befinden sich die Tasten für die Steigung und Geschwindigkeit. Die Anzeige zeigt die üblichen Trainingsdaten an, wie Zeit, Geschwindigkeit, Steigung und Kalorienverbrauch.

Es kann jedoch mehr als das, denn es gibt 5 vorprogrammierte Work-outs, HRC (heart rate control), Intervalltraining und einen Pulsfrequenz-gesteuerten Training. Übrigens, die Herzfrequenz kann über die mittig angebrachten Haltegriffe ausgelesen werden. Ein Tablet kann auf der Halterung befestigt werden und per Bluetooth verbunden werden.

Die Bedienkonsole des Fitifito FT850 Profi Laufbands ist recht spartanisch gehalten.
Die Bedienkonsole des Fitifito FT850 Profi Laufbands ist recht spartanisch gehalten.

In der Praxis ist das Fitifito FT850 Profi Laufband ideal für fortgeschrittene Läufer, die im Schnitt schneller als mit 10 km/h laufen möchten. Die Lauffläche ist gut gedämpft und die Geräuschkulisse steigert sich mit der Laufgeschwindigkeit. Als Minuspunkte sind die schwachen Lautsprecher und das schwache Gebläse aufgefallen. Fazit: ein solides Profi-Laufband für den Heimgebrauch.

Sportstech F75 Laufband im Test und Vergleich

Preis reduziert

Das Sportstech F75 High End Laufband ist das derzeit wahrscheinlich beste Laufband für ambitionierte Profi-Läufer – allerdings nicht das günstigste. Im Innern des High-End-Geräts werkelt ein starker 5 PS Motor, der eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h erlaubt. Die Lauffläche ist riesig: 1600 mm lang und 580 mm breit – sogar die Laufbänder im professionellen Fitnessstudio sind manchmal kleiner. Die Lauffläche ist zudem mit einem aktiven Dämpfungssystem ausgestattet, was die Gelenke schont und für gemäßigte Geräuschkulisse auch beim schnellen Laufen sorgt. Die Steigung lässt sich stufenlos und natürlich automatisch per Knopfdruck auf bis zu 18 % einstellen. Das maximale Nutzergewicht beträgt zudem 200 Kilogramm – kein anderes Laufband kann hier mithalten. Der Puls kann über integrierte Touch-Sensoren ermittelt werden. Alternativ kann man ein uncodiertes Brustgurt per Bluetooth verbinden.

Das Herzstück des Sportstech F75 Laufbands bildet die riesige Bedienkonsole. Ausgestattet mit einem großen 15,6 Zoll (ca. 40 cm) Farbdisplay läuft der Trainingscomputer mit dem Android-Betriebssystem und bietet eine Fülle an Optionen. Die üblichen Trainingswerte wie Laufstrecke, Zeit, Steigung und Puls werden hier zentral angezeigt, durch den integrierten Wi-Fi-Zugang kann man beispielsweise auch YouTube oder Trainings-Apps darauf abspielen. Es gibt 12 Trainingsprogramme, die vorprogrammierten umfassen Landschafts-Programme auf Landstraßen, Waldwegen oder in der City. Wem das alles noch nicht ausreicht, kann über die Tablet-Halterung sein eigenes Gadget befestigen und darauf beispielsweise die populäre Trainings-App Kinomap laufen lassen.

Das Sportstech F75 Laufband wird in 2 Kartons geliefert und wiegt insgesamt 150 Kilogramm.
Das Sportstech F75 Laufband wird in 2 Kartons geliefert und wiegt insgesamt 150 Kilogramm.

Wie schlägt sich das Sportstech F75 Laufband in der Praxis? Nach dem Aufbau sieht das Laufband solide und wertig aus. Die vorinstallierten Laufszenarien decken sowohl die Bedürfnisse von Lauf-Anfängern bis hin zu Weltklasse-Läufern. Der integrierte Wi-Fi-Zugang fühlt sich zuweilen etwas langsam an, vorinstallierte Apps und Webseiten laden manchmal recht langsam. Fazit: Ein High-End-Laufband für ambitionierte Läufer, das sowohl Zuhause als auch in einem Fitnessstudio verwendet werden kann. Der Preis ist für das Gebotene ein wenig zu hoch.

Sportstech F31 Laufband im Test bzw. Vergleich

Das Sportstech F31 Laufband ist der kleinere Bruder des weiter oben vorgestellten F37-Modell. Mit einem 2PS-Motor ausgestattet, sind bei diesem Laufband Laufgeschwindigkeiten von bis zu 16 km/h machbar. Die Lauffläche ist mit 1200 mm x 420 mm auch für größere Personen ausreichend bemessen, zusätzlich sorgen breite Seitentrittflächen für die nötige Sicherheit beim vollen Lauf.

Die Lauffläche ist zudem mit einem vom Hersteller als “6 Zonen Cushion Flex” Dämpfungssystem ausgestattet, was für ein natürliches Laufgefühl sorgen soll. Die Steigung lässt sich automatisch per Knopfdruck in 0,1 % Schritten auf bis zu 16 % verstellen. Das maximale Benutzergewicht beträgt 120 Kilogramm und somit 30 kg weniger, als beim F37.

Das Bedienpanel ist klar strukturiert und auf Anhieb verständlich. Auf dem 5 Zoll (ca. 13 cm) großen Bildschirm lassen sich die üblichen Trainingsdaten anzeigen. Das Bedienpanel ist zudem mit einer MP3/AUX Funktion und mit hochqualitativen Stereo Lautsprechern ausgestattet. 12 voreingestellte Programme sorgen für die nötige Abwechslung beim Training. Ein Pulsgurt wird mitgeliefert und die Herzfrequenz wird direkt nach ein paar Sekunden Messung auf dem Display angezeigt. Die hilfreiche Heart-Rate-Trainingszonen-Tabelle ist, anders als beim F37, nicht auf dem Bedienpanel abgebildet.

Wie schon bei vielen anderen Geräten dieser Preisklasse gehört eine Tablet-Halterung dazu und somit die Möglichkeit der Steuerung über eine Fitness-App Ihrer Wahl. Aber auch reine Unterhaltung, wie Filme oder Lieblingsmusik, lassen sich so beim Training abspielen.

Das übersichtliche Bedienpanel des Sportstech F31 Laufbands überzeugt durch die klare Struktur und das große LCD-Display.
Das übersichtliche Bedienpanel des Sportstech F31 Laufbands überzeugt durch die klare Struktur und das große LCD-Display.

In der Praxis fällt die angenehm große Lauffläche auf, die auch in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Die Dämpfung arbeitet gut, eine spezielle Laufmatte ist jedoch empfehlenswert, insbesondere wenn das Laufband in einer Etagenwohnung betrieben werden soll. Der Aufbau ist recht einfach und verläuft unproblematisch. Fazit: ein gutes Laufband für Anfänger und Fortgeschrittene mit fast keinen Schwächen.

Hinweis
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Reebok Jet 100 Laufband im Test bzw. Vergleich

Das Reebok Jet 100 Laufband fällt aufgrund der dynamisch wirkenden Farbkombination sofort auf. Das Laufband des renommierten Sportartikelherstellers wird von einem 2 PS starken Motor angetrieben und erlaubt 16 km/h Laufgeschwindigkeit. Die Lauffläche ist 1300 mm lang und 430 mm breit – also ein gutes Mittelmaß.

Die Neigung kann automatisch in 12 Stufen verstellt werden. Für die Dämpfung ist die vom Hersteller als “Air-Motion” getaufte Dämpfungstechnologie verantwortlich, die verbauten Luftkissen sollen die Gelenke beim Laufen schonen. Schön geformte, seitliche Handpuls Sensoren gehören genauso zur Ausstattung, wie einstellbare Lüfter. Letztere sorgen für Abkühlung beim Training, allerdings sind sie ziemlich schwach auf der Brust.

Das Laufband selbst wiegt 75 kg, darauf laufen können Personen mit maximal 110 Kilogramm Gewicht. Auffällig sind die langen Garantiezeiten, die Reebok vergibt: 10 Jahre auf den Motor, 25 Jahre auf den Rahmen und 2 Jahre auf Ersatzteile und Reparaturen gibt es nicht überall.

Die riesige LED-Konsole sieht schick aus und zeigt sämtliche, wichtige Trainingsstatistiken an, inklusive Entfernung, Zeit und Distanz. Es gibt 24 voreingestellte Trainingsprogramme mit unterschiedlichen Szenarien, Geschwindigkeiten und Neigungswinkeln. Die Tablet-Halterung erlaubt es, ein eigenes Gadget anzubringen und es mit dem Laufband und einer App zu koppeln. Auf dem Bedienpanel kann die Laufgeschwindigkeit mit den Direktwahltasten auf 3, 6, 9 oder 12 km/h gestellt werden.

Das Bedienpanel des Reebook Jet 100 Laufbands mit Tablet und laufender Kinomap-App.
Das Bedienpanel des Reebok Jet 100 Laufbands mit Tablet und laufender Kinomap-App.

In der Praxis erweist sich das Reebok Jet 100 Laufband als ein robustes und stabiles Trainingsgerät, welches den Vergleich mit Fitnessstudio-Laufbändern nicht scheuen muss. Das Gerät wird vormontiert geliefert, dadurch dauert der Aufbau lediglich 30 Minuten. Der Motor ist vergleichsweise leise, die gespeicherten Programme bieten eine gute Abwechslung. Die Pulsmessung hat eine recht lange Reaktionszeit, hier sind manche Konkurrenzgeräte schneller. Fazit: ein schickes Mittelklasse-Laufband mit einem ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Reebok ZR8 Laufband

Mit dem Reebok ZR8 Laufband richtet sich der britische Hersteller an fortgeschrittene Läufer. Im Innern werkelt ein 2PS starker Motor, der eine Spitzengeschwindigkeit von 16 km/h bereitstellen kann. Die Lauffläche fällt mit 1260 x 410 mm zwar ausreichend lang, aber etwas schmal aus.

Die Neigung lässt sich elektronisch regeln und verfügt über 12 Stufen von 0 bis 15 Grad. Das Laufband ist mit 67 kg relativ schwer, das maximale Nutzergewicht mit 110 Kilogramm fällt dagegen etwas niedrig aus. Seitliche Handpulssensoren messen die Herzfrequenz, ebenfalls seitlich angebracht sind Buttons für die Einstellung der Geschwindigkeit und Neigung.

Die Bedienkonsole sieht auf den ersten Blick wuchtig aus. Sie verfügt über kein zentrales Display, die wichtigsten Trainingsdaten, wie Kalorienverbrauch, Laufzeit, zurückgelegte Wegstrecke, aktuelle Geschwindigkeit, Höhe und Herzfrequenz, werden über 3 kleine LED-Felder ausgegeben.

Der integrierte Trainingscomputer verfügt über 24 Trainingsprogramme, die vom sanften Joggen bis hin zum steilen Berglauf reichen. Es gibt zahlreiche Direktwahl-Tasten, integrierte Lautsprecher und einen Kopfhöreranschluss. Positiv: Der Hersteller gibt auf den Motor 10 Jahre Garantie, das ist bei der Konkurrenz nicht selbstverständlich.

Das opulente Bedienpanel des Reebok ZR8 Laufbands verfügt über zahlreiche Optionen und ganze 24 Laufprogramme.
Das opulente Bedienpanel des Reebok ZR8 Laufbands verfügt über zahlreiche Optionen und ganze 24 Laufprogramme.

Wie schlägt sich das Reebok ZR8 in der Praxis? Der Aufbau gestaltet sich kinderleicht, es müssen lediglich ein paar Schrauben versenkt werden. Nach 20 Minuten ist das Gerät betriebsbereit.

Die Dämpfung macht einen guten Eindruck, auch bei höheren Laufgeschwindigkeiten regelt sie schön nach und sorgt für ein angenehmes Laufgefühl. Die Tasten des Bedienfelds hingegen machen einen etwas klapprigen Eindruck. Der Klang aus den integrierten Lautsprechern ist qualitativ vergleichbar mit einer Blechdose.

Leider gibt es keine Möglichkeit, eine Trainings-App mit dem Laufband zu verbinden. Das Eigengewicht ist mit 67 kg sehr hoch für ein Laufband dieser Größenordnung, für den Transport werden 2 Personen nötig sein. Fazit: ein gutes Laufband für Fortgeschrittene mit einem angemessenen Preis-Leistung-Verhältnis.

Letix Sports Speedrunner Pro Laufband

Preis reduziert

Das Letix Sports Speedrunner Pro Laufband wird von einem 500 Watt Elektromotor angetrieben und kann somit eine Laufgeschwindigkeit von bis zu 10 km/h bereitstellen. Damit richtet sich dieses Laufband vor allem an Freizeitsportler, die Walken oder gemütlich Joggen möchten.

Der Motor ist bei voller Auslastung mit unter 66dB recht leise. Die Lauffläche ist mit 930 mm x 350 mm recht klein, sollte aber bei maximal 10 km/h für körperlich kleinere Personen ausreichend sein. Die Neigung kann manuell in 3 Stufen verändert werden. Mit 28 Kilogramm ist das Laufband relativ leicht. Das maximale Nutzergewicht liegt bei 120 Kilogramm.

Auf dem Bedienpanel befindet sich ein kleines LCD-Display, auf dem die üblichen Trainingsinformationen wie Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, Puls, Strecke und Zeit angezeigt werden können. Der Trainingscomputer verfügt über 12 feste Laufprogramme, zudem kann die Laufgeschwindigkeit entweder per Direkttaster auf 2, 4, 6, 8 oder 10 km/h eingestellt werden, oder stufenlos mit den Plus/Minus-Tasten.

Der Puls wird über einen mitgelieferten Brustgurt übermittelt, der per Bluetooth mit dem Trainingscomputer kommuniziert. Auf dem Bedienpanel ist eine Tablet-Halterung angebracht, damit können Sie ein Tablet oder Smartphone befestigen und eine Trainings-App mit dem Gerät koppeln. Das Laufband lässt sich problemlos zusammenklappen und mithilfe der Transportrollen verstauen. Zusammengeklappt erreicht es eine Höhe von 120 Zentimetern.

Das Bedienpanel des Letix Sports Speedrunner Pro Laufbands. In der Mitte befindet sich die Tablet-Halterung.
Das Bedienpanel des Letix Sports Speedrunner Pro Laufbands. In der Mitte befindet sich die Tablet-Halterung.

Im Praxistest erweist sich das Letix Sports Speedrunner Pro Laufband als eher ein solides Gerät für Freizeitläufer, als ein Pro-Laufband. Der Funktionsumfang ist entsprechend der Preisklasse, die Lauffläche fällt recht kurz aus, deshalb kann das Laufband nur Personen unter 1,70 cm Körpergröße empfohlen werden, wer größer ist, wird darauf vermutlich nur schnell Gehen können, ohne zu stolpern. Die Verarbeitung macht einen robusten und stabilen Eindruck. Fazit: ein solides Laufband für körperlich kleine Freizeitsportler.

Hinweis
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Aktuelle Bestseller unter den Laufbändern

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Letix Sports Motorisiertes Laufband mit APP Steuerung (Tablet, Smartphone) inkl. Pulsgurt, LCD-Display Elektrisches Fitnessgerät Heimtrainer Klappbar (schwarz)
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Fragen und Antworten zum Thema Laufband

Welches ist das beste Laufband?

Die aktuellen Empfehlungen finden Sie ab sofort ganz oben am Anfang dieses Artikels.

Ist ein Laufband gut zum Abnehmen?

Das Trainieren auf einem Laufband eignet sich hervorragend zum Abnehmen. Je nach Alter, Gewicht und Gesundheitsstand des Trainierenden lassen sich die Trainingsoptionen wie Geschwindigkeit, Neigung und Dauer exakt bestimmen, um so den besten Trainingseffekt zu erreichen.

Ein regelmäßiges Training auf dem Laufband eignet sich hervorragend, um überschüssigen Pfunde zu verlieren.
Ein regelmäßiges Training auf dem Laufband eignet sich hervorragend, um überschüssigen Pfunde zu verlieren.

Zudem lässt sich mittels Brustgurt oder integrierter Handpuls Sensoren kontinuierlich die Herzfrequenz messen, damit die optimale Fettverbrennungspuls (meistens zwischen 120 – 130 BPM) erreicht und gehalten werden kann.

Wie viel kostet ein gutes Laufband?

Zahlreiche Faktoren bestimmen den Preis eines Laufbands. Dazu gehören die Motorstärke, die davon abhängige, maximale Laufgeschwindigkeit, die Größe der Lauffläche, die Qualität des Bedienpanels, etc.

Ein gutes Laufband für Anfänger, mit 10 km/h Spitzengeschwindigkeit ist schon ab 300 Euro erhältlich. Fortgeschrittene Läufer benötigen mehr Lauffläche, mehr Laufprogramme und eine höhere Spitzengeschwindigkeit (z.B. für Sprints). Ein gutes Laufband für Fortgeschrittene sollte zwischen 400 und 800 Euro kosten.

Profi-Läufer und Fitnessstudios haben die höchsten Ansprüche an ein Laufband, das spiegelt sich auch im Preis wider. High End Laufbänder beginnen bei etwa 800 Euro, nach oben ist der Preis offen.

Welches Laufband für Einsteiger?

Wer ein neues Laufband für Einsteiger kaufen möchte, sollte auf folgende Merkmale achten: Die Spitzengeschwindigkeit sollte mindestens 10 km/h betragen, die Motorleistung mindestens 1PS (schwächere Motoren könnten bei hohem Nutzergewicht für Ruckler beim Fuß aufsetzen sorgen) und die Lauffläche sollte möglichst mindestens 110 cm lang sein. Solche Laufbänder sind schon ab etwa 300 Euro erhältlich.

Wer ohne Brustgurt laufen möchte, sollte ein Laufband mit seitlichen Pulssensoren kaufen. Die Pulsmessung ist gerade bei Einsteigern wichtig, denn nicht selten möchten sie Gewicht verlieren und die genaue Pulsmessung ist dabei unabdingbar. Bei den meisten Menschen bewegt sich der ideale Fettverbrennungspuls zwischen 120 und 135 BPM.

Worauf muss man achten bei einem Laufband?

Die wichtigsten Merkmale eines Laufbands sind:

  • Die Motorleistung in PS: Sie bestimmt die mögliche Spitzengeschwindigkeit und die Qualität des Laufs
  • Die Spitzengeschwindigkeit in km/h: Einsteigern sollten 10 km/h ausreichen, für Fortgeschrittene 16 km/h, Profis 22 km/h
  • Die Größe der Lauffläche: Je höher die Laufgeschwindigkeit, desto mehr Lauffläche benötigt man. Diese beiden Werte sollten zueinanderpassen, Laufbänder mit 22 km/h Spitzengeschwindigkeit und einer 100 cm langen Lauffläche wären zum Scheitern verurteilt.

Wer auf einem Laufband nur Gehen möchte, benötigt keine riesige Lauffläche und keine hohe Spitzengeschwindigkeit.
Wer auf einem Laufband nur Gehen möchte, benötigt keine riesige Lauffläche und keine hohe Spitzengeschwindigkeit.

  • Der Neigungswinkel: automatisch oder manuell verstellbar? Laufbänder mit automatisch verstellbaren Neigungswinkel sind komfortabler, man kann die Steigung im vollen Lauf verändern. Um den Neigungswinkel bei manuell verstellbaren Modellen zu verändern, muss man runter vom Band, oft eine Sicherung lösen und dann den Neigungsgrad einstellen. Alles eine Frage des Komforts.
  • Das maximale Nutzergewicht: Gerade bei Einsteigern ist das Nutzergewicht oft über 100 Kilogramm. Beachten Sie vor dem Kauf, ob das neue Laufband Sie problemlos tragen kann.
  • Die Qualität des Bedienpanels: So gut wie alle Laufbänder könne heutzutage die wichtigsten Trainingsdaten anzeigen. Unterschiede gibt es in Anzahl der Trainingsprogramme, Größe des LED-Displays und Anzahl der Direktwahltasten.
  • Die Konnektivität: Lässt sich das Bedienpanel mit dem eigenen Tablet verbinden und so externe Trainings-Apps einbinden? Welche Anschlussmöglichkeiten gibt es darüber hinaus?

Wie viel PS muss ein gutes Laufband haben?

Die Motorstärke ist eines der wichtigsten Merkmale eines Laufbands. Sie bestimmt, welche Spitzengeschwindigkeit auf dem Laufband möglich sind und welches Nutzergewicht das Laufband ruckelfrei transportieren kann. Es kommt auch darauf an, ob Sie auf dem Laufband lediglich Walken, oder auch Joggen und Laufen möchten. Wer selbst unter 80 kg auf die Waage bringt und auf dem Laufband nur Walken möchte, dem genügt ein Motor mit 1 PS oder manchmal sogar weniger Leistung. Wer hingegen über 100 kg wiegt und auf dem Laufband in erster Linie Joggen und Laufen (mit gelegentlichen Sprints) möchte, sollte ein Gerät mit mindestens 2PS wählen.

Was ist besser: Laufband oder Crosstrainer?

Mit beiden Geräten kann man hervorragend Kalorien verbrennen und den Körper fit halten. Aber abhängig von den eigenen Trainingszielen haben Laufband und Crosstrainer unterschiedliche Stärken und Schwächen.

Für das Laufband sprechen seine Vielseitigkeit: Walken, Joggen, Laufen oder Sprinten sind mit einem Gerät möglich. Der Bewegungsablauf auf einem Laufband ist natürlich und dem Menschen angeboren. Der Kalorienverbrauch bei einem 10 km/h Lauf ist mit einem Crosstrainer vergleichbar, hängt jedoch sehr von der Intensität des Trainings auf dem jeweiligen Gerät ab. Bei höheren Laufgeschwindigkeiten kann jedoch eine gewisse Unsicherheit auftreten, denn bei einem Fehltritt ist man schnell in Gefahr. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich durch das Zusammenspiel aus Geschwindigkeit, Neigung und Pulsmessung auf einem Laufband genauer einstellen, als bei einem Crosstrainer.

Hinweis
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Für den Crosstrainer spricht hingegen, dass ein Training damit von vielen Menschen als weniger anstrengend empfunden wird, als das Laufen auf dem Laufband. Folglich werden unsere Gelenke auf einem Crosstrainer weniger strapaziert, da wir das eigene Gewicht nicht komplett tragen müssen. Training mit dem Crosstrainer eignet sich somit anfangs sehr gut für stark übergewichtige Personen. Wenn man die Pedalbewegung auf dem Crosstrainer umkehrt, werden zusätzlich andere Muskelgruppen trainiert, als beim Laufen.

Welche Muskeln trainiert man auf dem Laufband?

Ein Training auf dem Laufband wirkt sich auf fast alle Bereiche des Körpers aus. Die Beinmuskulatur ist natürlich am meisten beansprucht, hier insbesondere die Fuß- und Wadenmuskulatur (insbesondere bei Steigung) und die Oberschenkelmuskeln. Außerdem wird beim Laufen die Bauch- und Rückenmuskulatur, die Gesäßmuskulatur (Gluteus maximus, Gluteus medius und der Gluteus minimus) und Arme & Schultern trainiert. Der wichtigste Muskel des Menschen, nämlich der Herzmuskel, wird ebenfalls trainiert, was unserem Herz-Kreislauf-System zugutekommt. Letzteres hilft uns bei der Vorbeugung von Krankheiten, zusammen mit entsprechender Ernährung und möglichst geringem Stressfaktor.

Was ist besser: Laufband oder Stepper?

Wenn das Ziel Kalorienverbrennung lautet, ist ein Training auf dem Laufband effektiver. Ein Stepper ist ein gelenkschonendes Trainingsgerät und eignet sich vor allem für Menschen, die stark übergewichtig sind oder gezielt Waden- und Gesäßmuskeln trainieren möchten.

Was verbraucht ein Laufband in der Stunde?

Für die Berechnung der Betriebskosten eines Laufbands müssen Sie zwei Zahlen wissen: den Preis für eine Kilowattstunde und die Leistung des Laufbands. Wenn wir von 0,16 € für eine Kilowattstunde ausgehen und ein Laufband mit 1500kW Leistung betreiben möchten, kostet uns eine Stunde Betrieb 0,16 € x 1,5 = 0,24 €

Welches Laufband zum Walken?

Möchten Sie ein Laufband nur zum Gehen (Walken) verwenden, sollten Sie auf folgende Merkmale achten: Die maximale Geschwindigkeit ist mit 10 km/h völlig ausreichend. Die Lauffläche muss nicht besonders lang sein, 100 bis 110 cm Länge reichen ebenfalls aus. Da ein Walking-Training für gewöhnlich länger dauert, als ein Lauftraining, wäre eine Tablet-Halterung vorteilhaft. Damit könnten Sie beispielsweise Ihre Lieblingsfilme beim langen Walken anschauen.

Ein automatisch verstellbarer Neigungswinkel wäre ein nettes Extra, damit müssten Sie das Training nicht unterbrechen, wenn Sie die Steigung verändern möchten. Um den optimalen Fettverbrennungspuls zu überwachen, sind integrierte Handpulssensoren komfortabler als das Tragen eines Brustgurts.

Welche Deckenhöhe für ein Laufband?

Für die Berechnung müssen Sie folgende Faktoren berücksichtigen: Die Höhe des Laufbands – sie beträgt bei den meisten Geräten ungefähr 20 cm. Hinzu kommt etwaige Neigung beim Laufen, die (bei maximaler Steigung von angenommenen 18 Grad) für weitere 30 cm sorgen kann. Nun kommt Ihre eigene Körperhöhe hinzu, gehen wir von 180 cm aus. Beim Laufen verändert sich zudem unsere Kopfhöhe, hier sollte man deshalb weitere 20 cm Spiel einplanen. Rechnet man nun alle Faktoren zusammen, sollte die Deckenhöhe in diesem Fall 250 cm betragen.

Diese Berechnung sollten Sie natürlich auf die eigene Situation anpassen, denn wenn Sie beispielsweise nur 160 cm groß sind und auf dem Laufband nur gemütlich und ohne Neigung Walken möchten, reichen unter Umständen schon 200 cm als Deckenhöhe völlig aus.

Kann man mit Joggen am Bauch abnehmen?

Jedes Training, bei dem Kalorien verbrannt werden, sorgt dafür, dass wir abnehmen. Eine gezielte Steuerung der “abnehmenden Körperbereiche” ist, anders als beim Muskelaufbau, nicht möglich. Was zählt, ist die Bilanz: Wenn Sie weniger Kalorien zu sich nehmen, als Sie während des Tages durch den Lebensstil und Training verbrennen, werden Sie dauerhaft an Gewicht verlieren. Leichte, vitaminreiche und möglichst gesunde Kost trägt ebenfalls zum Abnehmen bei.

Was ist besser: Laufband oder draußen laufen?

Keine der Trainingsarten ist per se “besser”. Manche bevorzugen die frische Luft zu jeder Jahreszeit, andere mögen es nicht bei Wind, Eis und Unwetter durch die Gegend zu laufen. Für das Laufband spricht, dass ein Training einfach jederzeit durchgeführt werden kann, für das Laufen im Freien ist es die frische Luft und die vielen Dinge, die man dabei sieht.

Nicht jeder möchte bei jedem Wetter draußen laufen, bei ungünstigen Wetterverhältnissen ist ein Laufband praktisch.
Nicht jeder möchte bei jedem Wetter draußen laufen, bei ungünstigen Wetterverhältnissen ist ein Laufband praktisch.

Für Beginner eignet sich ein Laufband oft besser, als ein Lauf im Freien. Nicht selten haben Anfänger mit Übergewicht zu kämpfen und möchten bei den ersten Laufversuchen nicht unbedingt an die Öffentlichkeit. Ein Laufband kann die richtige Geh- oder Lauftechnik trainieren, bevor man sich nach Draußen traut.

Weiterführende Links und Quellen

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